Lesen: Copa Del Mundo: Harvard-Absolvent Matt Freese fährt zur ersten WM

Copa Del Mundo: Harvard-Absolvent Matt Freese fährt zur ersten WM

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wird diesen Sommer erstmals bei einer Copa del Mundo im Tor der USA stehen. Für den 27-Jährigen ist es nicht nur ein Debüt auf der größten Bühne des Fußballs, sondern auch der Punkt, an dem ein ungewöhnlicher Lebenslauf in den Mittelpunkt rückt.

Freese schloss 2022 Economics an der ab. Dort ist die Linie in seiner Familie lang: Auch sein Vater und seine zwei älteren Brüder studierten in Harvard. Der Weg dorthin war nie ein Selbstläufer. Seine Eltern ließen ihn nur zum Training gehen, wenn die Hausaufgaben erledigt waren. Freese hat es später selbst so beschrieben: Wenn seine Noten sanken, ging er nicht zum Training. Das macht ihn in einer WM-Gruppe voller außergewöhnlicher Karrieren zu einer der auffälligsten Figuren.

Genau deshalb wird in diesen Tagen so oft auf die anderen intellektuellen Ausreißer geschaut. , der Schweizer Verteidiger, verblüffte Mitspieler mit einer schnellen Kopfleistung und der richtigen Antwort auf die Rechnung (93x60)+20: 5.600. gilt als Polyglott und spricht neun Sprachen. studierte Economics an der , spielte für das Uni-Team und wechselte dort auf die Position des Außenverteidigers; für Japan steht ihm diesen Sommer bereits die fünfte Weltmeisterschaft bevor.

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Auch der Hang zum Schach zieht sich durch die Gruppe. Mohamed Salah und Erling Haaland gelten als Schach-Fans, Harry Kane kam erst über eine Fernsehserie darauf, Anthony Gordon und Christian Pulisic werden ebenfalls in diesem Kreis genannt, und Martin Ødegaard gehört dazu. war schon mit 12 Jahren Euskadi-Meister. Die Copa del Mundo bringt damit nicht nur Spieler zusammen, die ihre Gegner auf dem Platz lesen können, sondern auch solche, die außerhalb davon mit Zahlen, Sprachen oder Schachbrettern auffallen.

Bei Freese bleibt dennoch die eigentliche Spannung bestehen: Sein akademischer Weg wurde immer von Disziplin begleitet, nicht von Romantik. Studium und Sport liefen bei ihm nie parallel im freien Sinn, sondern unter klaren Bedingungen. Jetzt trifft diese Ordnung auf ein Turnier, das keine Rücksicht auf Lebensläufe nimmt. Ob einer dieser klugen Köpfe im Sommer auch sportlich den größten Abdruck hinterlässt, wird erst die Copa del Mundo zeigen.

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