In der WM-2026-Prognose zu Gruppe B wird die Schweiz als eines der stärksten Teams der Vorrunde eingeordnet. Neben Gastgeber Kanada, Bosnien-Herzegowina und Katar trauen Experten der Nati vor allem den Gruppensieg zu.
Dass der Wm 2026 Spielplan für die Schweiz jetzt gesucht wird, hat mit genau dieser Konstellation zu tun: Das Turnier findet 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt, und Gruppe B hat mit Kanada als Gastgeber einen besonderen Reiz. Für den 10.06.2026, 11:44 Uhr, lagen in der Analyse vor allem Einschätzungen zur Stärkeverteilung vor, nicht aber konkrete Anstoßzeiten oder Spieltermine.
Benjamin Lauth sieht die Schweiz dabei sehr deutlich vorne. Er beschreibt das Team als gefestigte Truppe, die in der Gruppe eine dominante Rolle spielen könne, mit einem eingespielten Gerüst aus Spielern, von denen viele in Deutschland aktiv sind. Murat Yakin betreut die Mannschaft seit fünf Jahren kontinuierlich, und im Zentrum tragen Granit Xhaka und Remo Freuler das Spiel; dazu kommen mit Denis Zakaria und Fabian Rieder weitere qualitativ hochwertige Optionen im Mittelfeld.
Genau dort liegt aber auch der Knackpunkt. Lauth vermisst einen absoluten Top-Stürmer, und Quirin Sterr nennt Breel Embolo als naheliegendste Lösung für die zentrale Rolle. Embolo bringe Wucht, Tiefgang und Abschlussqualität mit, sei aber eben nicht auf absolutem Top-Level. Das ist die offene Stelle in einem Kader, der sonst sehr reif wirkt.
Guido Buchwald formuliert die Schweizer Chancen etwas vorsichtiger. Er sieht die Eidgenossen zwar als Favoriten, aber nicht als klaren Favoriten. Bosnien-Herzegowina dürfe man nicht unterschätzen, sagte er, und er erwartet die Schweiz und die Bosnier auf den Plätzen eins und zwei. Kanada schätzt er im eigenen Land nicht ganz so stark ein, während Katar als ehemaliger Gastgeber der WM 2022 die Außenseiterrolle mitbringt.
Für die Schweiz ist damit vieles vorbereitet, aber nicht alles entschieden. Die Mannschaft startet mit einem stabilen Kern und guten Mittelfeldlösungen in eine Gruppe, in der sie oben landen sollte — doch erst die Spiele selbst werden zeigen, ob aus dem Favoritenstatus auch der klare Durchmarsch wird.
