Die Weltmeisterschaft 2026 wird die erste sein, die mit 48 Nationalteams, 104 Spielen und drei Gastgeberländern ausgetragen wird: Kanada, die Vereinigten Staaten und Mexiko. Damit wächst das Turnier nicht nur in der Zahl der Partidos Mundial, sondern auch in der Art, wie der Weg zum Titel künftig aussieht.
Genau deshalb rückt das Turnier jetzt in den Fokus. Wer wissen will, wie groß diese WM wird, findet die Antwort in drei Zahlen: 48 Teams, 104 Spiele und 16 Stadien. Insgesamt gehen sieben Millionen Tickets in den Verkauf, und die Gruppenauslosung soll ein Feld ordnen, das noch nicht komplett steht.
FIFA hat die Teilnehmerzahl im März 2023 von 32 auf 48 erhöht. Die Mannschaften werden in zwölf Gruppen zu je vier Teams eingeteilt, 1.248 Spieler aus 449 Klubs sollen dabei sein. Es ist die erste Erweiterung seit Frankreich 1998, als das Turnier von 24 auf 32 Teams sprang, und diesmal verteilt sich die Last auf ein deutlich größeres Gebiet als je zuvor. Kanada wird Spiele in zwei Stadien austragen, die USA in elf und Mexiko in drei; das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika ist für den 11. Juni angesetzt, das Finale für den 19. Juli im MetLife Stadium mit 82.500 Plätzen.
Doch die neue Größe bringt auch eine neue Kante mit sich. Die WM bleibt zwar auf 104 Partien angewachsen, aber der Knockout-Teil verändert den Pfad zur Trophäe: Ab der Runde der letzten 32 kommt eine zusätzliche K.-o.-Runde hinzu. Mehr Teams bedeuten also nicht nur mehr Spiele, sondern auch einen anderen Druckpunkt, sobald die Gruppenphase vorbei ist.
Für einige Verbände ist das bereits jetzt mehr als Theorie. Cabo Verde, Curazao, Jordania und Uzbekistán werden 2026 erstmals bei einer Weltmeisterschaft dabei sein, und Südamerika stellt sechs Teams: Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Paraguay und Uruguay. Paraguay hat einen der markantesten Termine im Kalender: Das Team spielt am Freitag, 12. Juni, um 21:00 Uhr in Gruppe D gegen die USA. Brasilien trifft am Samstag, 13. Juni, um 18:00 Uhr in New York auf Marokko, Ecuador ist am Sonntag, 14. Juni, um 19:00 Uhr an der Reihe.
Offen bleibt trotzdem der wichtigste Rest des Puzzles: welche Mannschaften das endgültige 48er-Feld komplettieren und wie die Gruppen am Ende genau aussehen. Sicher ist nur, dass diese WM mit 7 Millionen Tickets, 16 Stadien und 104 Spielen schon vor dem ersten Anpfiff größer wirkt als jede vorherige — und dass der erste echte Test am 11. Juni beginnt, wenn Mexiko und Südafrika das Turnier eröffnen.

