Am Dienstag, 9. Juni, spielt Linkin Park im Wiener Ernst-Happel-Stadion, und für den Abend zeichnet sich schon vor dem ersten Ton ein Verkehrsproblem ab. Der ÖAMTC warnt vor Staus und Verzögerungen rund um die Arena, weil zu dem Konzert rund 60.000 Besuchende erwartet werden.
Einlass ist ab 17 Uhr, der Konzertbeginn für 18.30 Uhr angesetzt, das Ende gegen 23 Uhr. Wer den Weg dorthin plant, sollte früh losfahren und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Genau deshalb rückt das ernst happel stadion am Dienstag in den Mittelpunkt vieler Wegplanungen in Wien.
Besonders betroffen sein dürften die A23, die Südost Tangente, der Abschnitt zwischen Favoriten und Hirschstetten sowie die Ausfahrten Handelskai, Ausstellungsstraße und Praterstern. Auch in Stadionnähe wird mit Belastungen gerechnet, vor allem auf Vorgarten- und Engerthstraße, außerdem in der Schlachthausgasse, der Stadiongasse und in der Schüttelstraße.
Der ÖAMTC empfiehlt trotz der erwarteten Verzögerungen konkrete Wege für An- und Abreise. Zu den Parkhäusern A und D gelangt man über den Handelskai oder die Ausstellungsstraße, die VIP-Parkplätze P1 und P2 sind über den Handelskai und die Meiereistraße erreichbar. Das Stadioncenter samt Busparkplatz liegt ebenfalls an dieser Strecke, zusätzlich über den Marathonweg.
Gerade hier liegt der Widerspruch des Abends: Obwohl vor erheblichen Verkehrsbehinderungen gewarnt wird, gibt es für Besucherinnen und Besucher sowie für Busse und Autos klare Zufahrten und Abfahrtsrouten. Für die Abreise werden vor allem die Vorgartenstraße und der Handelskai oder die Ausstellungsstraße Richtung Praterstern empfohlen; je nach Verkehrslage kann der Verkehr vom Parkhaus D zusätzlich über die Südportalstraße umgeleitet werden. Busse vom Busparkplatz Stadioncenter und Fahrzeuge aus dem Parkhaus Stadioncenter verlassen das Gelände über den Marathonweg.
Wie stark Wien am Dienstag tatsächlich ins Stocken gerät, wird sich erst mit dem Zustrom zum Stadion zeigen. Sicher ist nur: Wer Linkin Park sehen will, braucht nicht nur eine Eintrittskarte, sondern auch einen Plan für den Heimweg.

