Lesen: Ipc Mayo 2026: INE berichtet über 0,2% Anstieg der Preise in Chile

Ipc Mayo 2026: INE berichtet über 0,2% Anstieg der Preise in Chile

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Chile begann den Mai mit einem leichten, aber messbaren Anstieg der Verbraucherpreise. Das meldete für den Monat eine Variation des IPC von 0,2%. Damit liegt die Teuerung seit Jahresbeginn bei 2,8% und auf Zwölfmonatsbasis bei 3,9%.

Genau diese Zahl macht den Bericht heute relevant: Er zeigt, wie sich die Preise im Alltag zuletzt verschoben haben. Wer Rindfleisch kaufte, zahlte im Mai 2,7% mehr. Gas licuado verteuerte sich um 3,2%, internationale Flugreisen um 10,00% und Ausgaben in Restaurants, Cafés und ähnlichen Lokalen um 1,0%.

Die Gegenbewegung war ebenso deutlich. Brot wurde um 4,0% billiger, Fernbusfahrten um 9,1%. Für viele Haushalte fiel der Monat damit nicht wegen eines allgemeinen Preisschubs auf, sondern wegen eines unruhigen Mixes aus teureren Mobilitäts- und Energiekosten auf der einen und sinkenden Preisen bei einzelnen Grundnahrungsmitteln auf der anderen Seite.

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Im Warenkorb des IPC hatten die Bewegungen unterschiedliche Gewichte. Neun der 13 Abteilungen trugen im Mai positive Beiträge bei, vier negative. Wohnen und grundlegende Dienstleistungen stiegen um 0,7% und steuerten 0,123 Prozentpunkte bei, der Bereich Verkehr legte um 0,6% zu und addierte 0,083 Prozentpunkte. Auf der Gegenseite sank Lebensmittel und alkoholfreie Getränke um 0,8% und zog den Index um 0,178 Prozentpunkte nach unten.

Gerade deshalb wirkt der Gesamtwert von 0,2% so klein im Verhältnis zu den Ausschlägen einzelner Produkte. Rindfleisch allein brachte 0,061 Prozentpunkte in den Gesamtindex ein und lag im Mai kumuliert bei 3,0% im Jahr. Die Preisbewegung war also nicht flach, sondern ungleich verteilt.

Der Mai markiert zudem eine deutliche Verlangsamung nach den Anstiegen von 1,0% im März und 1,3% im April, die nach dem Bericht mit der starken Anpassung bei Kraftstoffen im sogenannten bencinazo zusammenhingen. Wie lange die nun niedrigere monatliche Dynamik anhält, bleibt offen. Der neue Wert zeigt vor allem, dass der Preisdruck weiter da ist, aber im Mai anders verteilt wurde.

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