Lesen: Trump Interview mit Kristen Welker: Iran, Blockade und neue Streitpunkte

Trump Interview mit Kristen Welker: Iran, Blockade und neue Streitpunkte

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hat in einem Interview mit NBCs abrupt den Ton verschärft, als Moderatorin ihn zu Iran und den Kriegsaussagen aus dem Weißen Haus befragte. Das Gespräch, dessen Transkript veröffentlichte, drehte sich schnell um die Frage, wie weit die USA nach den Angriffen und Gegenangriffen dieser Woche wirklich sind.

Welker fragte Trump gleich zu Beginn nach Iran und erinnerte daran, dass am Sonntag 100 Tage seit den ersten Schlägen vergehen. Trump antwortete, Irans Kräfte seien „größtenteils enthauptet“, und sagte, er nenne das Ganze lieber eine „militärische Übung“, weil Menschen es so nennen wollten. Er erklärte weiter: „Their navy is gone“, „Their air force is gone“ und „Their anti-aircraft is gone“. Zugleich schrieb er diese Woche in den sozialen Medien von „my final negotiations to end the war with the Islamic Republic of Iran“.

Für die Suche nach dem Trump Interview ist vor allem entscheidend, dass es nicht nur um Schlagworte ging, sondern um die konkrete Linie des Präsidenten in einem noch offenen Konflikt. Trump sagte, man sei „very close to having a deal“ und fügte hinzu: „Either way, we win.“ Das machte den Auftritt zu mehr als einem Fernsehduell: Es war eine öffentliche Festlegung darauf, dass er den Kurs als Erfolg verkauft, selbst während die Lage weiter unruhig bleibt.

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Genau dort lag auch der Reibungspunkt. Welker hielt Trump entgegen, dass erklärt habe, der Krieg sei beendet, obwohl Iran in dieser Woche US-Verbündete in der Region angegriffen habe. Sie fragte außerdem nach einer Seeblockade und ob dort stationierte Soldaten nach Hause geschickt werden könnten. Trump bestätigte: „We have a blockade.“ Er nannte sie „extremely effective“, sagte aber zugleich: „I don’t consider that a war, but if you want to define it as such, I guess you can.“ Auf die Frage nach Truppen redete er sich nicht um eine Antwort herum, sondern sagte nur: „We don’t need as many troops.“

Damit bleibt der entscheidende Punkt offen, den das Interview selbst nicht auflöst: Ob aus Trumps Behauptung eines Erfolgs auch ein Rückzug folgt. Er sprach von einem Sieg, von einer Blockade und von einer nahen Einigung, nannte sogar „“, sagte aber nicht, welche Einheiten tatsächlich heimkehren sollen. Für die Soldaten, die in der Region stationiert sind, ist das die Frage, die nach dem Fernsehauftritt bleibt.

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