Lesen: Trump bietet Iran Hilfe beim Paradero des hochangereicherten Urans an

Trump bietet Iran Hilfe beim Paradero des hochangereicherten Urans an

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sagte am Sonntag, die Vereinigten Staaten seien bereit, Iran beim Abtransport und der Zerstörung seines hochangereicherten Urans zu helfen, falls es zu einem Friedensabkommen kommt. Zugleich stellte er klar, dass Washington den Druck auf Teheran militärisch erhöhen werde, wenn es keine Einigung gibt.

Die Worte kamen nicht in einem Vakuum. Sie fielen am 100. Kriegstag und an einem Morgen, an dem das nach eigenen Angaben zwei iranische Drohnen über der Straße von Hormus abschoss. Für Schiffe und Öltransporte ist dieser Engpass entscheidend: Er führt rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung, und seit Beginn des Konflikts ist die Meerenge geschlossen.

Trump äußerte sich in einem am 5. Juni aufgezeichneten Gespräch für in Chippewa Falls, Wisconsin, und sagte, die Verhandlungen stünden „sehr nahe“ vor einem Deal. Er sagte, wenn beide Seiten Freunde würden, könne man „gemeinsam hineingehen“, die eigene Ausrüstung nutzen und das Material „am Standort oder außerhalb des Standorts“ zerstören. Gleichzeitig fügte er hinzu, die USA würden „mit ihnen oder ohne sie“ hineingehen, aber es werde niemand auf amerikanische Kräfte schießen.

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Genau dort liegt der Bruch in seiner Darstellung. Trump klang zuversichtlich, doch die Gespräche bleiben über mehrere zentrale Punkte blockiert: über den Umgang mit eingefrorenen iranischen Auslandsvermögen, über die nukleare Frage, über die Kontrolle der Straße von Hormus und über den Konflikt im Libanon. Iran will, dass ein Abkommen auch das Ende der Feindseligkeiten zwischen Israel und umfasst; Washington will diese Fragen getrennt behandeln.

Trump sagte außerdem, er wolle eine Klausel, die Iran nicht nur den Bau von Atomwaffen verbieten würde, sondern auch den Erwerb solcher Waffen auf anderem Weg. Iran habe sich zunächst gegen diese Forderung gewehrt und dann nachgegeben, sagte er. Als die Lage auf See sich am Freitagabend weiter zuspitzte, schoss das U.S. Central Command nach eigenen Angaben bereits vier iranische Drohnen ab und griff iranische Küstenradarstandorte an; Iran reagierte mit Raketen auf Militäranlagen in Kuwait und Bahrain.

, der die wirtschaftlichen Folgen schon vor den jüngsten Kämpfen spürt, brachte den Druck auf eine einfache Formel: „Das Leben ist schon vor diesem Krieg immer schwieriger geworden. Dinge, die wir uns vor wenigen Monaten noch hätten vorstellen können zu kaufen, sind jetzt Träume oder Märchen.“ Genau diese Realität macht Trumps Gespräch über Uran und Sicherheit so heikel: Die Frage ist nicht, ob er eine Einigung herbeiredet, sondern ob die beiden Seiten die offenen Punkte schnell genug schließen, bevor die Gewalt auf See die Verhandlungen endgültig überholt.

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