Philipp Hansa hat sich öffentlich und sichtbar bewegt von seinem Vater verabschiedet. Der Moderator sprach über einen Abschied, der für ihn und seine Familie nach eigenen Worten in den vergangenen Monaten von Sorge, Warten und vielen bangen Stunden geprägt war.
Dass Hansa diesen Schritt jetzt geht, liegt auch daran, dass die Erinnerung an seinen Vater bei ihm noch immer sehr präsent ist. Er sagte, er und seine Liebsten hätten sich gemeinsam überlegt, was er erzählen wolle. Im Mittelpunkt stand für ihn ein Mann, den er immer nur „Dad“ genannt habe und der für ihn trotz seiner schweren Krankheit mehr war als ein Patient im Krankenhaus: einer, der mit sehr vielen Talenten zu den Menschen gehörte, zu denen er aufblickte.
Hansa machte in seinen Worten deutlich, wie eng die Familie in dieser Zeit zusammengerückt war. Er habe oft frühmorgens direkt zum Handy gegriffen, schrieb er sinngemäß, um zu sehen, ob sich etwas verändert habe. Gleichzeitig wollte er seinem Vater eine Geschichte geben, die nicht bei der Krankheit endet. Als es mit ihm zu Ende ging, schrieb Hansa persönliche Zeilen und sagte: „Ich hätte dir gerne noch viel gezeigt“ und „Mein größtes Geschenk warst du“.
Gerade dieser Ton macht den Abschied so schwer und so ungewöhnlich offen. Hansa beschreibt seinen Vater als jemanden, der für ihn fast nicht sterblich wirkte, obwohl er an Krebs litt und in den vergangenen Monaten im Krankenhaus lag. In seinen Erinnerungen stand nicht das Leiden im Vordergrund, sondern das Leben: „Wenn ich in diesen Momenten an meinen Dad gedacht habe, dann war da das pure Leben“, sagte er. Zugleich machte er klar, dass er sich darüber freue, dass sein Vater nun nicht mehr unter Schmerzen leiden müsse.
Zum Schluss setzte Hansa einen letzten, sehr persönlichen Akzent und legte den Lieblingssong seines Vaters auf: „In the Upper Room“ von Mahalia Jackson. Damit endete kein offizieller Auftritt, sondern ein Abschied, der auch zeigt, wie privat die öffentliche Trauer eines bekannten Moderators werden kann. Offen bleibt, ob es noch weitere öffentliche Worte oder eine Trauerfeier geben wird.

