Lesen: Ozempic-Studie sieht weniger Brustkrebs bei Frauen mit Übergewicht

Ozempic-Studie sieht weniger Brustkrebs bei Frauen mit Übergewicht

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Eine neue Studie in bringt Ozempic und andere GLP-1-Medikamente mit einem deutlich geringeren Brustkrebsrisiko in Verbindung. In Daten des hatten Frauen, die solche Präparate nahmen, ein um etwa 30% niedrigeres Risiko, in den vergangenen Jahren an Brustkrebs zu erkranken.

Dass die Ergebnisse jetzt Aufmerksamkeit bekommen, liegt auch daran, dass sie am Mittwoch in besprochen wurden. Für viele Frauen ist das Thema unmittelbar relevant: Untersucht wurden mehr als 111.000 Frauen im Alter von 45 bis 80 Jahren, die übergewichtig oder adipös waren.

Die Zahl ist bemerkenswert, weil Brustkrebs in den USA die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen ist, hinter Hautkrebs, und jede dritte neue Krebsdiagnose bei Frauen ausmacht. Er ist zugleich die zweithäufigste Krebstodesursache bei Frauen nach Lungenkrebs. Vor diesem Hintergrund bekommt jede neue Spur zu möglichen Vorbeugungsfaktoren sofort Gewicht.

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sagte allerdings, die Befunde seien beobachtend und bestätigten einen Zusammenhang nicht eindeutig. Die Studie zeige also eine mögliche Verbindung, aber keinen Beweis dafür, dass die Medikamente Brustkrebs verhindern. McDonald sagte zugleich, die Arbeit erweitere die wachsende Evidenz dafür, dass es sich lohne, diese Gewichtsmedikamente als mögliche Werkzeuge zur Krebsprävention weiter zu untersuchen.

nannte die Studie „hypothesis-generating“ und nicht „practice-changing“. Sie verwies darauf, dass Fettzellen nach den Wechseljahren im ganzen Körper Östrogen produzieren können, höhere Östrogenspiegel mit einem höheren Brustkrebsrisiko einhergehen und Übergewicht als „pro-inflammatory state“ mit erhöhten Krebsrisiken verbunden ist. Hinzu komme, dass Fettleibigkeit mit erhöhtem Insulin zusammenhängt, das einige Krebsarten antreiben kann.

GLP-1-Medikamente senken Gewicht, verringern Entzündungen und verbessern die Insulinempfindlichkeit, sagte Narula. Es gebe außerdem Hinweise, dass sie auch direkt das Tumorwachstum und die Metastasierung bremsen könnten. Genau dort liegt aber auch die offene Frage: Die neuen Daten passen zu einer biologisch plausiblen Erklärung, doch sie beweisen nicht, dass Ozempic oder ähnliche Medikamente das Risiko tatsächlich senken.

Das macht die Studie vor allem zu einem Ausgangspunkt für weitere Forschung. Für den Moment deutet sie darauf hin, dass GLP-1-Medikamente mehr sein könnten als nur ein Mittel zur Gewichtsabnahme — aber ob sie sich auch als Baustein der Krebsprävention bestätigen, muss erst noch gezeigt werden.

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