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SHOA schließt Tsunami-Risiko nach Beben vor Isla de Pascua aus

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Das hat am Sonntagabend Entwarnung gegeben: Ein Beben der Magnitude 5,7 im Pazifik löst nach Einschätzung der Behörde keinen Tsunami an den Küsten Chiles aus. Das Erdbeben wurde um 14:01 Uhr registriert, 362 Kilometer von Isla de Pascua entfernt.

Gerade weil das Beben am selben Nachmittag gemeldet wurde, war die Frage nach einer möglichen Gefahr für Chile sofort im Raum. Senapred verbreitete kurz darauf die offizielle Bewertung des , wonach das Ereignis keine Bedingungen erfüllt, um einen Tsunami auszulösen. In der Formulierung der Behörde hieß es, das Beben der Magnitude 5,7, 362 Kilometer südwestlich von Isla de Pascua, „reúne no las condiciones necesarias“ für einen Tsunami an den Küsten Chiles.

Das ist die entscheidende Einordnung, weil Inseln im südöstlichen Pazifik oft als geographischer Bezugspunkt für seismische Ereignisse dienen und solche Meldungen in Chile rasch auf mögliche Küstenfolgen geprüft werden. Auch bei stärkeren Beben in anderen Teilen des Pazifiks werden Warnungen oder Überprüfungen häufig sofort ausgelöst, wie bei jüngsten Erdbeben auf den Philippinen oder einem Beben auf Hawaii, bevor Entwarnung gegeben wurde.

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Hier blieb es bei der Prüfung. Obwohl das Beben nahe bei Isla de Pascua lag, sah die Behörde keine Voraussetzungen für einen Tsunami in Chile. Offen blieb zunächst, wie tief das Beben lag und ob es auf der Insel selbst wahrgenommen wurde. Für die Küsten des Landes bedeutet die offizielle Bewertung vorerst vor allem Ruhe nach einem Zwischenfall, der kurz nach seinem Auftreten bereits als keine Tsunami-Gefahr eingestuft wurde.

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