Lesen: Sismos in Chile: Beben der Stärke 5,4 erschüttert den Norden bei Calama

Sismos in Chile: Beben der Stärke 5,4 erschüttert den Norden bei Calama

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Ein Erdbeben der Stärke 5,4 hat in der Nacht zum Mittwoch, 27. Mai 2026, den Norden Chiles erschüttert. Das Beben wurde um 01:23 Uhr registriert, lag rund 35 Kilometer von Calama entfernt und wurde in Antofagasta sowie Tarapacá gespürt.

Senapred meldete, dass das Beben in mindestens zwei Regionen wahrgenommen wurde und insgesamt acht Gemeinden erreichte. Die berichteten Mercalli-Intensitäten lagen zwischen II und IV. In Calama, Sierra Gorda und María Elena wurde Intensität IV registriert, in El Loa, Mejillones und Tocopilla Intensität III und in Alto Hospicio sowie Iquique Intensität II. Bis zum Ende der Mitteilung lagen keine Berichte über Schäden an Menschen, Grundversorgung oder Sachwerten vor.

Der Herd lag in 137 Kilometern Tiefe, was erklärt, warum das Beben trotz seiner Stärke zwar deutlich spürbar war, aber keine unmittelbaren Hinweise auf schwere Oberflächenschäden vorlagen. Das schloss zudem eine Tsunami-Gefahr für die chilenische Küste aus. Das Ereignis folgte nur einen Tag nach einem stärkeren Beben der Magnitude 6,9 in Calama und fügt sich in eine Serie jüngster Sismos ein, zu denen auch Berichte über ein und ein Erdbeben mit Magnitude 4,3 bei Quillagua gehörten.

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Für die Bewohner von Calama und den umliegenden Gemeinden ist die Lage damit vorerst beruhigend, aber nicht abgeschlossen: Der Norden bleibt nach dem Vorbeben vom Vortag aufmerksam, und genau diese Wachsamkeit ist nach den jüngsten Sismos derzeit die eigentliche Nachricht.

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