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Marokko – Norwegen: 28 Spiele ohne Niederlage vor Test in Harrison

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Marokko geht mit einer Serie von 28 ungeschlagenen Länderspielen in das Testspiel gegen Norwegen. Die Löwen vom Atlas treffen am 7. Juni 2026 im Sports Illustrated Stadium in Harrison auf die Løvene, und die Partie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem beide Teams ihren Platz vor der WM 2026 schärfen wollen.

Warum dieses Spiel jetzt so viel Aufmerksamkeit bekommt, zeigt schon der Blick auf die Zahlen. Marokko hat 23 der 28 Partien gewonnen und fünfmal remis gespielt, ist amtierender Afrikameister, WM-Halbfinalist 2022 und als Weltranglistenachter klar eines der Teams, die im internationalen Vergleich derzeit Gewicht haben. Norwegen reist als WM-Rückkehrer unter an und will mit einem respektablen Ergebnis gegen Marokko zeigen, dass es in Gruppe I mit , Senegal und Chancen auf die vorderen zwei Plätze hat.

Der direkte Vergleich liefert wenig Material für Prognosen, aber er macht die Paarung greifbar: Bisher gab es nur ein Länderspiel zwischen beiden Nationen, und das endete 1998 in der Gruppenphase einer Weltmeisterschaft 2:2. Für Norwegen war es damals die bislang letzte WM-Teilnahme vor der Rückkehr 2026, was dem Duell in Harrison eine historische Klammer gibt.

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Genau dort liegt auch die Reibung dieses Abends. Marokko bringt die längste aktuelle Serie mit, doch im Markt geht die leichte Neigung trotzdem in Richtung Norwegen, mit einer ODDSET-Quote von 2.10 für einen marokkanischen Sieg. Das hat mit der Wucht im norwegischen Angriff zu tun: kommt auf 55 Länderspieltore in 49 Spielen, Martin Ödegaard gilt als herausragender Zuspieler, und Alexander Sörloth wird als treffsicher beschrieben. Für Marokko spricht die Stabilität; für Norwegen die Idee, dass ein starkes Ergebnis gegen einen so formstarken Gegner mehr sagt als jeder Testspiel-Name auf dem Papier.

Das macht das Spiel in Harrison zu mehr als nur einer weiteren Vorbereitungspartie. Am 7. Juni 2026 bekommt Solbakken die Gelegenheit, seine Mannschaft gegen einen Gegner zu messen, der seit Monaten nicht verliert. Was dabei herauskommt, wird nicht nur die Erinnerung an das 2:2 von 1998 auffrischen, sondern auch ein erstes Signal senden, ob Norwegen auf WM-Niveau bereits genug Substanz gegen einen Gegner wie Marokko hat.

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