Andrea Kimi Antonelli hat sich die Pole Position für den Monaco Grand Prix gesichert. Mit einer Runde von 1:12,051 Minuten in Q3 setzte sich der 19-Jährige gegen Max Verstappen durch und startet in Monte Carlo erstmals von ganz vorn.
Genau deshalb suchen die Fans heute nach seinem Namen: Monaco Qualifying entscheidet auf diesem Straßenkurs oft schon einen großen Teil des Rennens, und Antonelli steht nun auf der wichtigsten Startposition des Wochenendes. Er hatte schon im letzten Trainingsabschnitt die Bestzeit gesetzt, ein weiteres Zeichen dafür, dass Mercedes an diesem Samstag in Monaco besonders stark aussah.
Verstappen, für Red Bull unterwegs, fehlten am Ende nur 0,043 Sekunden auf Antonelli. Lewis Hamilton wurde im Ferrari Dritter und lag etwas mehr als zwei Zehntel zurück. Ferrari hatte am Freitag noch das Tempo vorgegeben, doch im entscheidenden Moment am Samstag war es Antonelli, der die schnellste Runde auf den Asphalt brachte.
Der entscheidende Gegenpol zu diesem klaren Bild kam von Charles Leclerc. Der Monegasse war in Q3 kurzzeitig sogar Schnellster, setzte seinen Ferrari dann aber in die Mauer und beendete das Qualifying auf Platz vier. Dahinter folgten Isack Hadjar für Red Bull auf Rang fünf, George Russell im Mercedes als Sechster sowie Oscar Piastri und Lando Norris für McLaren auf den Plätzen sieben und acht. Für Hadjar war es, wie er es selbst nannte, die „worst prep ever“ nach einem Wochenende, das in Monaco kaum Fehler verzeiht.
Antonelli hat damit die Front der Startaufstellung für eines der schwierigsten Rennen im Kalender erobert. Ob er aus der ersten Pole in Monte Carlo auch einen Sieg machen kann, bleibt offen — aber auf einer Strecke, auf der Überholen fast nie leicht ist, hat er sich die beste Ausgangslage bereits gesichert.

