Lesen: Leon Goretzka richtet den Blick auf Arsenal, Juventus macht nicht Tempo

Leon Goretzka richtet den Blick auf Arsenal, Juventus macht nicht Tempo

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richtet seine Suche nach einem neuen Klub neu aus. Der 31 Jahre alte deutsche Nationalspieler, dessen Abschied vom am Monatsende näher rückt, schaut nach dem Stillstand bei der vor allem nach und anderen Premier-League-Vereinen.

Der Zeitpunkt drängt. Goretzkas Vertrag in München läuft in wenigen Wochen aus, und sein Lager hat deshalb wieder Kontakt zu früheren Interessenten aufgenommen. Für einen etablierten Mittelfeldspieler mit seinem Namen ist das nicht irgendeine Sommerformalität, sondern die Entscheidung über den nächsten Abschnitt einer Karriere, in der der nächste Verein sofort passen muss.

Noch vor wenigen Wochen sah es so aus, als könnte Goretzka nach Italien wechseln. AC Milan galt als naheliegende Lösung am Ende seines Bayern-Vertrags, doch nach dem verpassten Einzug in die und den Umbrüchen im Klub wurde dieser Plan auf Eis gelegt. Die Folge ist ein klarer Richtungswechsel: Statt Italien stehen nun England und weitere Märkte im Vordergrund, wobei Arsenal intern als Traumziel gilt und die als attraktivster Weg beschrieben wird.

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Auch war zwischenzeitlich ein Thema. sah in Goretzka einen möglichen Gewinn für die Kabine und die Persönlichkeit des Kaders. Dennoch hat Turin seinen Beratern signalisiert, dass der Mittelfeldmann derzeit nicht die Priorität ist. Juventus schätzt seine Qualität weiter, setzt aber zuerst auf einen neuen Torhüter und einen führenden Mittelstürmer. Dazu kommt die finanzielle Enge nach dem sechsten Platz und dem Ausfall der Champions-League-Einnahmen, die es schwer macht, an alte Gehaltsdimensionen heranzukommen.

Gerade dort liegt der Haken für alle, die auf eine schnelle Lösung hoffen. In München soll Goretzka zuletzt rund 6 bis 7 Millionen Euro netto verdient haben, und auf diesem Niveau ist nicht jeder Klub sofort bereit mitzugehen. Juventus könnte die Spur später noch einmal aufnehmen, falls die Gehaltsvorstellungen sinken. Im Moment aber laufen die Gespräche daran vorbei, weil der Klub seine Reihenfolge anders gesetzt hat.

Goretzka selbst drängt nicht auf den ersten verfügbaren Vertrag. Er hat am Saisonende gesagt, er werde nicht zwingend zwischen dem Ende der Spielzeit und dem Start der WM entscheiden, sondern dann, wenn er spüre, dass es der richtige Zeitpunkt sei. Diese Haltung gibt ihm Spielraum, aber sie lässt die Frage offen, welches Angebot vor Ablauf seines Bayern-Vertrags tatsächlich trägt. Der nächste Schritt wird nicht aus Mangel an Optionen fallen, sondern daraus, welches Projekt ihm jetzt am meisten zusagt.

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