Andrea Verona hat am zweiten Veranstaltungstag von Red Bull Erzbergrodeo 2026 im ersten Lauf des Iron Road Prolog die Bestzeit gesetzt. Der Italiener fuhr die 15 Kilometer in 10:26,143 Minuten und brachte sich damit früh in eine starke Position für das Hauptrennen am Sonntag.
Mehr als 1.100 Teilnehmer gingen in den Prolog, und genau deshalb wird erzbergrodeo 2026 heute so genau verfolgt: Die Zeiten bestimmen die Startplätze für das Rennen, das am Sonntag die eigentliche Prüfung liefert. Verona saß auf einer KTM 450 EXC-F, Danny Sanders lag als Zweiter 12 Sekunden zurück, Manuel Lettenbichler als Dritter weitere vier Sekunden dahinter.
Auch hinter den Top Drei entstand ein Feld, das für den Rest des Wochenendes Gewicht hat. Trystan Hart, Jonny Walker, Mario Roman, Teodor Kabakchiev, Matthew Green, Ryder LeBlond und Cody Webb schafften es in die Top 50 und dürften damit deutlich besser für den Hauptlauf stehen. Sebastien Tortelli wurde auf einer Stark VARG Fünfter, sechs weitere Fahrer auf elektrischen Modellen von Stark Future kamen ebenfalls unter die besten 50.
Der schärfste Bruch in diesem Bild kam von Graham Jarvis. Der fünfmalige Red-Bull-Erzbergrodeo-Sieger startete auf einer JARV-E, stürzte aber zweimal und lag nach dem ersten Prologtag nur auf Rang 259. Jarvis sagte, aus der sechsten Startreihe sei er noch nie gestartet, es sei aber nun einmal so; man müsse jetzt prüfen, wo der Fehler liege.
Für die Veranstaltung zählt genau dieser Unterschied zwischen vorn und weit hinten. Der Prolog ist kein Nebenwettbewerb, sondern das Tor zum Sonntag, und Regen auf der Strecke änderte nichts daran, dass die Runde als gut fahrbar beschrieben wurde. Für Jarvis bleibt deshalb nur der nächste Anlauf am folgenden Tag. Ob er sich dort noch weit genug nach vorn schieben kann, entscheidet mit darüber, wie hart sein Sonntag beginnt.

