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Fiaker-Unfall in Wien: Drei Verletzte nach Umkippen in der Inneren Stadt

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Ein Fiaker ist am Freitag in Wiens Innerer Stadt umgestürzt, nachdem zwei Pferde plötzlich scheuten und losgaloppierten. Drei Menschen wurden verletzt, darunter der 53-jährige Kutscher, der von der Kutsche geschleudert und überrollt wurde.

Warum der Unfall genau an diesem Nachmittag passierte, beschäftigt vor allem eine Frage: Was erschreckte die Tiere? Der Fiaker war in der Stallburggasse unterwegs und bog gerade rechts in die Habsburgergasse ein, als die Pferde ausbrachen. In der Kreuzung stand zu diesem Zeitpunkt ein Lastwagen mit laufendem Motor. Ob er die Pferde in Panik versetzte, wurde nicht bestätigt.

Der Wagen geriet dann außer Kontrolle, fuhr in die Habsburgergasse und prallte gegen ein Gerüst. Die Kutsche kippte auf die Seite, während noch vier Passagiere darin saßen. Die beiden Pferde rannten weiter, bis eines gegen ein Stück Betonleitwand stieß und fiel; erst dann kam das Gespann zum Stillstand. Der Kutscher erlitt Prellungen und wurde ins Krankenhaus gebracht, zwei der vier Fahrgäste wurden leicht verletzt. Auch beide Pferde wurden verletzt.

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Gerade in der belebten Innenstadt fiel der Unfall deshalb so schwer ins Gewicht, weil binnen Sekunden aus einer regulären Fahrt eine Unfallstelle wurde. Die schob die Kutsche vom Unfallort weg. Was die Pferde zum Scheuen brachte, ist weiter offen — und damit bleibt ausgerechnet die entscheidende Ursache des Vorfalls unbeantwortet.

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