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Kimi Antonelli führt Monaco-FP3 an und schlägt Leclerc bei Mercedes-Bestzeit

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hat in Monaco die Spitze der finalen Trainingssession noch vor dem Qualifying entrissen und für mit einer Runde in 1m 12.720s die schnellste Zeit des Wochenendes gesetzt. Auf den weichen Reifen ließ der Italiener und hinter sich, nachdem die Zeiten im FP3 auf dem engen Stadtkurs zuletzt immer weiter gefallen waren.

Für die Suche nach dem Namen Antonelli ist das die Antwort des Samstagsvormittags: Der 18-Jährige setzte in der entscheidenden Vorbereitung auf das Qualifying ein Ausrufezeichen, das in Monaco besonders schwer wiegt. Auf dem Straßenkurs zählt Startposition mehr als fast überall sonst, weil Überholen dort oft an den Mauern scheitert, nicht an fehlendem Tempo. Mercedes hatte am Freitag noch einen blassen Eindruck hinterlassen, doch Antonelli und fanden im letzten Training deutlich mehr Halt im Auto.

Leclerc hatte die Session zunächst mit einer Runde in 1m 15.184s eröffnet und Ferrari für einen Moment an die Spitze gebracht, bevor Hamilton in die 1m-14er-Zone vorstieß und Norris die Bestmarke noch einmal um 0,015 Sekunden verbesserte. Dann schlug Antonelli zu. Er gewann Zeit in den Sektoren eins und zwei, nahm mehr als drei Zehntel auf Leclerc mit und setzte damit die bislang schnellste Runde des Wochenendes. Niemand kam danach mehr heran.

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Leclerc konnte sich am Ende nicht mehr verbessern, weil ihn späte Bremsprobleme bremsten, obwohl Ferrari die Session zuvor schon einmal angeführt hatte. Das war der Bruch in einem Bild, das sich für die Scuderia zunächst günstig entwickelt hatte: vorne, dann wieder verdrängt, und zum Schluss auch noch ohne den entscheidenden Gegenstoß. Für Antonelli war es der Moment, in dem aus einer guten Trainingsrunde eine Referenz für den Tag wurde.

Die Schlussphase brachte noch einmal Unruhe, als Ollie Bearman seinen Haas in Massenet in die Wand setzte und eine rote Flagge auslöste. Die Session wurde mit nur wenigen Minuten Restzeit fortgesetzt, doch niemand kam auch nur in die Nähe von Antonelli. Nach den Problemen am Freitag, als nach ’ Ausfall am FP2-Freitag von „umfangreicher Arbeit“ am Auto sprach und Teile „innerhalb der erlaubten Zuteilung“ tauschen musste, verschiebt sich der Fokus nun vollständig auf das Qualifying. In Monaco ist die Reihenfolge auf der Zeitenliste vor dem Zeitfahren selten bloß Statistik; sie ist die Grundlage für alles, was danach noch möglich ist.

Wer in Monte Carlo vorne startet, kontrolliert das Rennen oft schon am Samstag. Antonelli hat sich dafür gerade die beste Ausgangslage geschaffen. Die eigentliche Prüfung beginnt jetzt: Kann Mercedes diese Form in das Qualifying mitnehmen, wenn die eine Runde zählt und die Mauern noch näher wirken?

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