Lesen: Tadej Pogačar bleibt 2026 der Spitzenverdiener im Peloton

Tadej Pogačar bleibt 2026 der Spitzenverdiener im Peloton

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Tadej Pogačar bleibt im Januar 2026 der bestbezahlte Fahrer im Peloton. In einer neu zusammengestellten Gehaltsrangliste auf Basis offizieller UCI-Zahlen wird sein jährliches Grundgehalt mit 8 Millionen Euro angegeben.

Genau deshalb wird sein Name gerade so oft gesucht: Die Zahl markiert den neuen Maßstab an der Spitze des Profiradsports und wirft sofort die nächste Frage auf, wie weit diese Summe am Ende noch steigen kann. Nach den vorliegenden Angaben könnte Pogačars Einkommen durch Boni auf mehr als 10 Millionen Euro klettern.

Die Rangliste wurde im Januar 2026 erstellt und von einem Fachmedium als überprüfbar beschrieben. Hinter Pogačar liegen mit rund 6,6 Millionen Euro im Jahr, mit etwa 5 Millionen sowie , Wout van Aert und Primož Roglič mit jeweils rund 4 Millionen Euro. Das zeigt, wie konzentriert das Geld an der Spitze des Männerfelds inzwischen verteilt ist.

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Diese Entwicklung steht nicht für sich allein. Die durchschnittlichen WorldTour-Teametats der Männer sind innerhalb eines Jahres von 31,1 auf 33,1 Millionen Euro gestiegen; 2023 lagen sie noch bei geschätzten 26,2 Millionen Euro. Teams wie , und arbeiten inzwischen mit Budgets von rund 50 Millionen Euro, wobei bei Team UAE Emirates - XRG allein etwa 30 Millionen Euro für Gehälter veranschlagt werden.

Unterhalb der absoluten Spitze fällt der Abstand schnell ab. Ein selbstständig fahrender WorldTour-Profi kommt im Schnitt auf 654.000 Euro, der Median liegt bei 350.000 Euro. Die Mindestvergütung beträgt 72.404 Euro für Selbstständige und rund 44.150 Euro für Angestellte; der Median der fest angestellten Fahrer liegt bei 216.000 Euro. Zwischen der Spitze und dem breiten Feld klafft damit weiter eine Lücke, die sich in den Zahlen klar ablesen lässt.

Auch im Frauenradsport steigen die Summen, aber von einem viel niedrigeren Niveau aus. soll bei ihrem Wechsel von Team SD Worx - Protime zu FDJ-Suez 2025 knapp eine Million Euro ausgehandelt haben, Lotte Kopecky und Elisa Longo Borghini wurden zuletzt jeweils auf rund 900.000 Euro geschätzt. Trotzdem bleiben die Mindestgehälter deutlich niedriger als bei den Männern: 38.000 Euro für angestellte Fahrerinnen und 62.320 Euro für selbstständig fahrende Fahrerinnen. Der Fortschritt ist real, der Abstand aber ebenso.

Für Pogačar ist damit nicht die Führungsposition die offene Frage, sondern die Endsumme. Sein Grundgehalt ist fest eingeordnet; ob die Boni ihn tatsächlich über die Marke von 10 Millionen Euro heben, wird erst die vollständige Abrechnung zeigen.

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