Thomas Stipsits hat seine neue Filmkomödie „Italien oder non mio Esolo“ teilweise in Burgenland gedreht, unter anderem auf der Seebühne Mörbisch und im Steinbruch St. Margarethen. Damit wurde das Land erneut zur Kulisse einer österreichischen Produktion, die vor Ort nicht nur Set, sondern auch Besuchermagnet für viele Mitwirkende war.
Warum der Name Stipsits gerade jetzt gesucht wird, liegt auch an den Bildern aus Mörbisch: Am 29. Mai wurde dort nach der Starnacht gedreht, also sehr spät in der Nacht. Für Kathrin Santha aus Apetlon war genau das ihr erster Kontakt mit Filmarbeit in Mörbisch. Sie sagte, Stipsits sei sehr nahbar gewesen und habe den Dreh trotz der späten Stunde zu einer tollen Erfahrung gemacht.
In dem Film spielt Stipsits den Schlagerstar Geri, der seine Karriere mit einer Pilgerreise durch Italien retten will und dabei mit einem ungewöhnlichen Begleiter, einem Esel, unterwegs ist. Regie führt Daniel Prochaska, das Drehbuch stammt von Iris Moizi und Stipsits, produziert wird die Komödie von Markus Pauser. Neben Stipsits sind unter anderem Lukas Walcher, Maria Hofstätter, Alfred Dorfer, Margarethe Tiesel, Robert Palfrader und Barbara Schöneberger zu sehen.
Gerade in Mörbisch bekam der Dreh auch eine lokale Dimension. Rund 300 Interessierte hatten sich bereits Anfang Mai für ein Casting gemeldet, am Drehtag selbst standen zahlreiche Komparsen vor der Kamera, darunter 107 Menschen aus der Region. Werner Achs aus Gols sagte, Stipsits sei ein sehr sympathischer Kerl gewesen und habe später mit sämtlichen 107 Komparsen Fotos gemacht. Das macht den Unterschied zwischen einer bloßen Filmkulisse und einem Drehtag, an den sich die Leute noch erinnern.
Für Burgenland ist das mehr als ein kurzer Gastauftritt im Filmgeschäft. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betonte, Filme und Serien, die im Burgenland gedreht werden, machten die Region weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar, stärkten den Tourismus und schafften regionale Wertschöpfung. Offen bleibt bei „Italien oder non mio Esolo“ dennoch, wann die Komödie tatsächlich ins Kino kommt.
