Lesen: España Fc: Cucurella und die Nacht, die seinen Kurs bei Barcelona änderte

España Fc: Cucurella und die Nacht, die seinen Kurs bei Barcelona änderte

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sagt, ein Abend mit zu viel Feierlust habe seinen Kurs verändert. Als er am nächsten Tag nicht mehr für das Training taugte, stellte ihm sein Vater eine harte Wahl: weiter ausgehen oder endlich ganz auf Fußball setzen. Für den Spanier war das der Moment, in dem aus einem lockeren Talent ein Spieler wurde, der begriff, wie nah er an etwas Großem war.

Warum diese Geschichte gerade jetzt auftaucht, hängt mit seiner Rolle bei Spanien zusammen. Cucurella ist nach seiner starken als Linksverteidiger gesetzt und zählt inzwischen zu den unverzichtbaren Spielern der Auswahl, die am 4. Juni gegen den Irak antreten sollte. Er selbst stand für diese Partie nicht zur Verfügung, bevor Spanien danach in der auf Peru treffen sollte.

Er erzählte davon im Podcast „“ und beschrieb die Nacht ohne Umschweife: Er sei ausgegangen, habe am nächsten Tag Training gehabt, müsse sogar abgeholt werden, um überhaupt dorthin zu kommen, und habe dort nichts mehr auf die Reihe bekommen. „Mein Vater sagte mir, ich solle entscheiden, ob ich feiern oder auf den Fußball setzen wolle“, sagte Cucurella. In diesem Augenblick, fügte er hinzu, habe er verstanden, dass er entweder kurz davorstand, etwas Wichtiges zu erreichen, oder alles wegzuwerfen.

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Die Entschlossenheit kam nicht sofort. Als er später von in Barcelonas Nachwuchs wechselte, zögerte er trotz aller Nähe zum Klub. Cucurella sagte, er sei bei Espanyol zufrieden gewesen, habe dort viele Jahre verbracht und Veränderung nie besonders gemocht. Seine Familie habe zwar immer zu Barcelona gehalten, und er sei mit seinem Großvater ins Stadion gegangen, doch er habe viele Freunde bei Espanyol zurückgelassen und sich beim Abschied schlecht gefühlt, auch wenn er den Schritt für seine Zukunft für wichtig hielt.

Genau darin liegt der Reibungspunkt seiner Karriere: Das Talent war da, aber der Weg dorthin fühlte sich nicht wie ein sauberer Aufstieg an. Cucurella sagte, er habe sich in Spanien auf den Positionen im Zentrum oder auf dem Flügel festgefahren gefühlt. Erst als ihm seine Berater erklärten, er könne als Außenverteidiger viel weiter kommen, begann sich seine Laufbahn zu öffnen. Rückblickend, sagte er, hätten sie recht gehabt. Aus dem Spieler, der sich an vielen Stellen nicht ganz entfalten konnte, wurde der Linksverteidiger, auf den Spanien heute baut.

Die offene Frage ist deshalb nicht, ob dieser Wandel wichtig war. Das ist er längst. Entscheidend ist eher, was ihn aktuell bei Spanien bremst, wenn die Mannschaft auf den Irak vorbereitet war und Cucurella dafür ausfiel. Die Antwort darauf blieb in seiner Schilderung offen. Sicher ist nur, dass die alte Nacht, der Anruf des Vaters und die spätere Entscheidung gegen das bequeme Verharren bei Espanyol zusammen den Spieler erklären, der heute für Spanien kaum zu ersetzen ist.

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