Lesen: Tunesien im Happel-Stadion: Österreichs letzter WM-Test vor dem Abflug in die USA

Tunesien im Happel-Stadion: Österreichs letzter WM-Test vor dem Abflug in die USA

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Österreich bestreitet heute Abend im Wiener Happel-Stadion gegen Tunesien seinen letzten Test vor der in Nordamerika. Für ist es die letzte Gelegenheit, drei Tage vor dem Abflug in die USA noch einmal wichtige Eindrücke zu sammeln und den letzten Sieg vor dem Turnier mitzunehmen.

Gerade deshalb wird die Partie unter besonderer Beobachtung stehen. Rangnick wählte Tunesien bewusst als Gegner, weil er in der Spielweise Parallelen zu sieht, dem österreichischen Auftaktgegner am 17. Juni. Das Länderspiel soll als Generalprobe dienen, und der Teamchef machte klar, dass die Startelf in Wien deutliche Rückschlüsse auf das erste WM-Spiel zulassen werde. Er geht davon aus, dass es weitestgehend jene Elf ist, die auch gegen Jordanien beginnen könnte. Wer die öffentliche Einheit in Wien verfolgt hat, bei der das ÖFB-Team zuletzt vor vielen Fans trainierte, sieht nun den nächsten Schritt im Aufbau zur Endrunde.

Für Österreich ist das Spiel deshalb mehr als nur ein letzter Härtetest. Die für den 11. Juni in der Nähe von Los Angeles geplante Generalprobe gegen wurde abgesagt, damit bleibt vor der WM kein weiterer echter Prüfstein mehr. Danach folgt nur noch ein Trainingsspiel, aber kein Wettbewerb mit echtem Druck. Das macht den Auftritt gegen Tunesien zum wichtigsten Termin im restlichen Vorbereitungsplan.

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Tunesien reist mit eigenen WM-Zielen an. Die Mannschaft von , seit Jänner Teamchef, testet am 6. Juni noch gegen und hat sich mit neun Siegen und einem Unentschieden aus zehn Spielen für die Endrunde qualifiziert. In der -Weltrangliste liegt Tunesien auf Platz 44, Österreich auf Platz 24. Bei der WM trifft das Team zudem auf Schweden, Japan und die Niederlande. Für Rangnick ist das vor allem ein nützlicher Stiltest, nicht eine Frage von Prestige. „Es gibt Ähnlichkeiten in der Spielweise. Die Spielweise von Jordanien ist auch auf Konter ausgerichtet und aus einem tiefen Block spielend“, sagte er.

Genau darin liegt der Wert des Abends. Österreich kann gegen einen Gegner, der ähnlich verteidigt und umschaltet wie Jordanien, die eigene Struktur unter echten Bedingungen prüfen, bevor die Reise über den Atlantik beginnt. Rangnick formulierte es nüchtern: „Wir werden versuchen, unser Spiel so gut wie möglich auf den Platz zu bringen.“ Ob die Mannschaft dabei schon nahezu in der Form aufläuft, die drei Tage später gegen Jordanien beginnen soll, wird in Wien sichtbar werden. Danach bleibt nur noch der Flug in die USA und der Start in die WM am 17. Juni.

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