Die Heimtickets der Carolina Hurricanes für das Stanley-Cup-Finale waren am Samstag binnen Stunden weg. Wer noch auf Plätze im Lenovo Center hoffte, fand danach fast nur noch Weiterverkaufsangebote — und die fingen bei Ticketmaster bei rund 1.000 Dollar an.
Genau deshalb suchen Fans jetzt nach Stanley: weil der Verkauf für die Einzelspiele im Lenovo Center am Samstag um 15 Uhr begann und praktisch sofort wieder dicht war. Doreen Graham sagte, sie habe sich durch eine Warteschlange gekämpft, in der sie 38.152. gewesen sei, und später ein Resale-Ticket für 1.400 Dollar gesehen. Stattdessen plante sie, zu einer Watch-Party im Lenovo Center zu gehen und die Hurricanes dort anzufeuern.
Der Andrang passt zu dem, was in Raleigh an diesem Wochenende auf dem Spiel stand. Für Heimfans bedeutete der Verkauf nicht nur einen schnellen Ausverkauf, sondern auch einen Markt, in dem die letzten verfügbaren Karten deutlich teurer wurden als der ursprüngliche Verkauf. Die Hurricanes begrenzten den Kauf auf vier Tickets pro Käufer und Spiel, und Brian Fork sagte, der Club überwache den Ablauf genau, damit Karten sicher von Fans gekauft würden.
Doch zwischen dem offiziellen Verkauf und dem, was dann übrig blieb, lag eine deutliche Kluft. Ticketmaster sagt, seine verifizierten Resale-Angebote würden von einzelnen Anbietern eingestellt und bepreist, und die Plattform garantiere die Echtheit jeder gelisteten Karte. Für Fans wie Graham änderte das wenig am Ergebnis: Sie sahen Preise, die weit über dem lagen, was sich viele für ein Finalspiel leisten konnten.
Die Serie zieht nun für die Spiele 3 und 4 nach Las Vegas weiter. Sollte sie über die ersten vier Partien hinausgehen, könnte Spiel 7 am Mittwoch, dem 17. Juni, wieder im Lenovo Center stattfinden. Bis dahin bleibt offen, wie hoch die Resale-Preise für die restlichen Heimkarten noch steigen werden.

