Johann Lafer hat öffentlich gemacht, dass er an Lymphknotenkrebs erkrankt ist und sich in Chemotherapie befindet. Der Spitzenkoch sagte, er habe eine weitere Behandlung erst eine Woche vor dem Gespräch hinter sich gebracht.
Gerade deshalb suchen viele jetzt nach Krone.at: Weil Lafer nicht nur eine Diagnose nennt, sondern auch sagt, wie es ihm im Moment geht. „Es geht mir gut“, sagte er, zugleich sei er aber derzeit abgetaucht und brauche Ruhe, um sich auf sein größtes Ziel zu konzentrieren: den Krebs zu besiegen und wieder gesund zu werden.
Die Diagnose traf ihn zu Jahresbeginn während einer Fastenkur und einer Routineuntersuchung. Betroffen sind Leiste, Hals und Bauch. Lafer sagte außerdem, er habe rund 25 Kilogramm verloren und habe kein Haar mehr. Bekannt wurde seine Erkrankung in der Bild-Zeitung, doch die Folgen reichen weit darüber hinaus: Viele Fans und Freunde, auch in seiner früheren Heimat Steiermark, reagierten schockiert und mit Anteilnahme.
Zwischen der Nachricht von der Krankheit und seinen eigenen Worten liegt jedoch ein spürbarer Widerspruch. Lafer spricht von ersten Zeichen der Besserung, und zugleich war sein Zustand zuletzt rasch schlechter geworden. Er formulierte es selbst ungewöhnlich hart: „Der Tod ist keine Option für mich.“
Für den 1977 aus der Oststeiermark nach Deutschland gezogenen Koch bleibt damit vorerst offen, wie sein Behandlungsplan genau aussieht und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Klar ist nur, dass er den Kampf nicht beendet sieht. Er will sich jetzt auf Ruhe, Therapie und die Rückkehr zur Gesundheit konzentrieren.

