Lesen: Johann Lafer spricht über Krebsdiagnose: Kronen Zeitung berichtet

Johann Lafer spricht über Krebsdiagnose: Kronen Zeitung berichtet

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

hat seine Krebsdiagnose öffentlich gemacht und spricht nun offen über die laufende Behandlung. Eine Woche nach einer erneuten sagte der bekannte Koch, es gehe ihm gut, er sei derzeit aber abgetaucht und brauche Ruhe. Sein Ziel formuliere er klar: den Krebs zu besiegen und wieder gesund zu werden.

Gerade jetzt wird die Nachricht nachgelesen, weil Lafer die Diagnose erst am vergangenen Wochenende öffentlich machte. Er hatte sie nach eigenen Angaben zu Jahresbeginn während einer und einer erhalten. Gefunden wurde Lymphknotenkrebs, betroffen waren Leiste, Hals und Bauch. Für viele Leser ist vor allem dieser Punkt neu: Der Koch, der über Jahre öffentlich präsent war, spricht erstmals selbst darüber, wie weit die Krankheit in sein Leben eingreift.

Lafer schildert die Diagnose als Schock. Er sei aus allen Wolken gefallen, sagte er. Gleichzeitig beschreibt er einen Kampf, der ihn sichtbar verändert hat. Rund 25 Kilogramm habe er verloren, auch seine Haare seien weg. Das passt nicht ganz zu seinem Satz, dass es ihm gut gehe, und genau darin liegt die Härte dieser Geschichte: Er klingt gefasst, aber die Krankheit hat ihn bereits körperlich stark gezeichnet.

- Advertisement -

Dass Lafer nun an die Öffentlichkeit geht, hat auch mit der Haltung zu tun, mit der er seit Jahrzehnten arbeitet. Er erinnerte daran, dass er 1977 aus der Oststeiermark nach Deutschland ging, mit 80 D-Mark in der Tasche, die ihm seine Mutter gegeben hatte. Damals habe er Tag und Nacht gearbeitet, um Karriere zu machen. Heute setzt er einen anderen Maßstab. Das größte Ziel seines Lebens sei nicht mehr die Laufbahn, sondern gesund zu werden. Er werde alles tun, um dieses Ziel zu erreichen, sagte er, und fügte hinzu: Der Tod sei keine Option für ihn.

Wie es medizinisch für ihn weitergeht, lässt er offen. Klar ist nur, dass die Chemotherapie läuft und dass Lafer seinen nächsten Schritt nicht in der Öffentlichkeit, sondern im Rückzug sucht. Nach den ersten Zeichen einer Erholung bleibt damit vor allem die Frage, wie belastbar dieser Weg ist und wie lange der Kampf noch dauern wird.

Anzeige
Diesen Artikel teilen