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Sismologia in Chile: Mehrere Beben, stärkstes bei Ollagüe

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Am Sonntag, dem 31. Mai 2026, wurden in Chile mehrere Erdbeben registriert, angeführt von einem Beben der Stärke 4,2, das 83 Kilometer südöstlich von Ollagüe in 242 Kilometern Tiefe lag. Es war das stärkste Ereignis in einer Tagesübersicht, die vom Norden bis in die Mitte des Landes reichte und an verschiedenen Orten zugleich Bewegungen erfasste.

Wer an diesem Tag nach Sismologia sucht, will vor allem wissen, was tatsächlich gemeldet wurde. Neben Ollagüe tauchten ein Beben der Stärke 3,6 südöstlich von Arica in 56 Kilometern Tiefe, eines der Stärke 3,9 südwestlich von Punta de Choros in 40 Kilometern Tiefe und ein weiteres der Stärke 3,7 westlich von Valparaíso in 30 Kilometern Tiefe auf. Auch bei Socaire wurden zwei Ereignisse der Stärke 3,0 gemeldet, eines 67 Kilometer südöstlich in 223 Kilometern Tiefe und ein weiteres 58 Kilometer südöstlich in 228 Kilometern Tiefe, während bei Calama ein Beben der Stärke 3,2 in 84 Kilometern Tiefe registriert wurde und westlich von San Antonio de los Cobres ein weiteres der Stärke 3,7 in 204 Kilometern Tiefe.

Chile liegt an der Grenze zwischen der Nazca- und der Südamerikanischen Platte, und diese Konstellation macht seismische Aktivität im Land regelmäßig. Das Centro Sismológico Nacional der ist die Stelle, die über die jüngsten Beben informiert und die Daten für den Tag zusammenführt.

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Bemerkenswert ist, dass die Liste zwar lang war, die meisten der registrierten Beben aber als kaum spürbar beschrieben wurden. Genau darin liegt die Reibung dieses Tages: Viele Messwerte, mehrere Regionen, unterschiedliche Tiefen — aber für die meisten Menschen offenbar kein deutliches Zittern, nur eine Reihe von Ereignissen, die vor allem auf den Instrumenten sichtbar waren.

Senapred veröffentlichte außerdem Empfehlungen für das Verhalten bei einem starken Erdbeben, nannte in der Übersicht aber keine Erwartung für weitere Aktivität. Für Orte wie Arica, Calama, Valparaíso, Socaire, Punta de Choros und Ollagüe bleibt damit vor allem die praktische Frage, wie schnell sich aus einer stillen Tagesliste ein Ereignis entwickeln kann, das tatsächlich spürbar wird.

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