Im Champions-League-Finale zwischen PSG und Arsenal war der erste klare Schnitt im Spiel ein Fehler von Paris. Kai Havertz brach über die linke Seite durch und traf aus spitzem Winkel, nachdem PSG den Ball unter Druck weiter aus der eigenen Zone spielen wollte.
Darum wird Psg Vs Arsenal genau jetzt gesucht: Die Partie begann nicht nur mit zwei Startelfen, sondern mit der Frage, wie stabil beide Teams unter dem Gewicht eines Finales sind. PSG lief in einem 4-3-3 mit Safonov, Hakimi, Marquinhos, Willian Pacho, Nuno Mendes, Zaire-Emery, Vitinha, Joao Neves, Doue, Dembele und Kvaratskhelia auf. Arsenal stellte ebenfalls im 4-3-3 auf, mit Raya, Mosquera, Saliba, Gabriel, Calafiori, Rice, Lewis-Skelly, Odegaard, Saka, Gyokeres und Trossard.
Im Mittelpunkt stand auch Usman Dembele, der erst kurz zuvor von einer Verletzung zurückgekehrt war. Ashraf Hakimi war nach positiven Zeichen aus dem Training ebenfalls wieder bereit, doch genau diese Rückkehrer machten PSG anfällig für die Frage, ob die Abstimmung schon wieder sitzt. Auf Arsenals Seite fehlte Ben White mit einer Knieverletzung sicher, während bei Jurrien Timber und Noni Madueke weiter Unsicherheit blieb.
Paris stand dabei unter dem Druck, sauber zu verteidigen und dennoch spielerisch aus der eigenen Hälfte zu kommen. Arsenal presste weiter, PSG suchte weiter den geordneten Aufbau, und genau in diesem Bruch lag die frühe Entscheidung: ein Fehler, ein Lauf von Havertz, ein Abschluss aus engem Winkel, die Führung für die Londoner. Der Treffer veränderte die Statik des Spiels sofort, weil PSG nun reagieren musste, statt das Finale nach eigenen Vorstellungen zu ordnen.
Vor dem Anpfiff wurde noch ein 1:1 erwartet, und später führte der Weg für PSG nach dramatischer Verlängerung sogar zum Titel. Doch in diesem Moment zählte vor allem, dass Arsenal die erste Lücke fand und Havertz sie nutzte. Wer das Spiel heute verfolgt, schaut deshalb zuerst auf diesen Treffer und auf die Frage, wie Paris nach dem frühen Rückschlag antwortete.

