Lesen: Raya Arsenal: David Raya vor seltenem Weg von Non-League ins Champions-League-Finale

Raya Arsenal: David Raya vor seltenem Weg von Non-League ins Champions-League-Finale

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steht vor einem seltenen Sprung in die Fussballgeschichte. Wenn am Samstag im Champions-League-Finale auf den Titelverteidiger trifft, wird der 30-Jährige nach allem, was bislang bekannt ist, erst der dritte Spieler sein, der den Weg von Non-League-Fussball in dieses Endspiel schafft.

Für die Suche nach Raya Arsenal ist genau jetzt der Grund da: Raya hat mit Arsenal bereits die Premier League gewonnen und mit Spanien die Europameisterschaft, doch dieses Finale ist noch einmal eine andere Messlatte. Es ist der Punkt, an dem ein Torhüter, der einmal für Southport in der fünften Liga spielte, auf der grössten Vereinsbühne Europas ankommt.

Der Weg dorthin war alles andere als gerade. Bis zu seinem 16. Lebensjahr spielte Raya in den Jugendteams von Cornella, einem Drittligisten am Rand von Barcelona. 2012 kam er zu , in einer Phase, in der der Klub gerade aus der Premier League abgestiegen war. Vor ihm standen dort Paul Robinson, Jake Kean und Simon Eastwood, also blieben ihm erst einmal nur wenige Türen offen.

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Weil er bei Blackburn nicht die Nummer eins war, suchte er den Männerfussball anderswo und fiel dabei drei Ligen tiefer zu Southport zurück. Zunächst war es ein Leihgeschäft, ein viermonatiger Aufenthalt, der nicht nach grosser Karriereplanung klang. Doch genau dort begann für Raya der Teil, der später so bemerkenswert wirken sollte. Er war 19, als er dort den Durchbruch im Profibereich schaffte, und im September 2014 stand er in einer Southport-Mannschaft, die in Moss Rose vor weniger als 1.500 Zuschauern 0:3 gegen verlor.

Dieses Spiel sagt mehr über den Abstand zwischen seinen Anfängen und seinem heutigen Status als jede Erfolgsliste. Southport war damals kein Ort für Glamour. Doch es war ein Ort, an dem er Minuten bekam, Verantwortung trug und sich über Wochen und Monate gegen den Lärm des leichten Urteils behaupten musste. Nach zwei Jahren in England hatte er den Sprung nach unten gemacht, um überhaupt senior football zu spielen. Der Weg nach oben begann genau dort.

, der damals bei Southport im Trainerteam stand, erinnerte sich später daran, dass man einen solchen Aufstieg kaum hätte planen können. Er sagte, niemand hätte das wirklich vorhersagen oder schreiben können, auch wenn ihn seine Qualität schnell auffiel. Über Raya sagte er auch, man sehe bei jungen Spielern sofort, wer Talent habe, aber man müsse sich in der Non-League auch schmutzig machen können. Es sei ein Pfad, den nicht viele junge Männer gehen wollten.

Der Vergleich mit den anderen beiden Spielern, die denselben Weg genommen haben, macht den Sprung noch härter. gewann 2005 mit Liverpool die Champions League, nachdem er zuvor für Welling United in der National League gespielt hatte. war einst bei Maidstone, ehe er 2011 bei der Finalniederlage von Manchester United gegen Barcelona nur auf der Bank sass. Raya wäre nun der dritte Name auf dieser kurzen Liste.

Die offene Frage ist nicht mehr, ob seine Route ungewöhnlich ist. Das ist sie längst. Die Frage ist, wie weit dieser Weg noch reicht, wenn Arsenal am Samstag gegen Paris St-Germain antritt. Für Raya ist das Finale keine Pointe seiner Karriere. Es ist der Beweis, dass ein Torhüter aus Southport und Cornella am Ende genau dort landen kann, wo ihn damals wohl niemand gesucht hätte.

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