Bukayo Saka sagt, Arsenal gehe mit dem festen Willen in das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain, am Samstag in Budapest Geschichte zu schreiben. Für den Klub ist es die Chance auf den ersten europäischen Titel überhaupt.
Der 23 Jahre alte Angreifer sagte auf der Pressekonferenz am Vorabend des Endspiels, die Spieler wollten sich „für immer“ in die Geschichtsbücher eintragen. Arsenal steht zum zweiten Mal im Finale der Königsklasse; 2006 verloren die Londoner gegen Barcelona. Diesmal geht es im Puskas Arena gegen den Titelverteidiger Paris Saint-Germain um den größten Preis im europäischen Vereinsfußball.
Saka machte dabei deutlich, wie weit der Weg für ihn und den Klub gewesen ist. Er sagte, seine Reise habe bei Hale End begonnen, als er sieben oder acht Jahre alt gewesen sei. Damals, so seine Botschaft, habe sich der Gedanke an Meistertitel und Champions-League-Siege mit Arsenal weit entfernt angefühlt. Nun sei aus diesem Traum ein greifbarer Moment geworden, und genau das gebe ihm und seinen Mitspielern zusätzliche Kraft vor dem Anpfiff.
An seiner Seite saß Martin Odegaard, der die jüngste Premier-League-Marke als neuen Antrieb für die Mannschaft beschrieb. Nach 22 Jahren ohne Titel in der Liga habe Arsenal wieder gelernt, wie sich das Gewinnen anfühlt, sagte der Kapitän, und das Team wolle nun noch mehr Geschichte schreiben. Für ihn sei der Finaltag auch deshalb besonders, weil er seit Kindheitstagen von Trophäen geträumt habe, als er mit Freunden in Norwegen Fußball spielte.
Gerade darin liegt der Reiz dieses Spiels. Arsenal hat in seiner 140-jährigen Geschichte noch nie die Champions League gewonnen, und doch ist der Klub nur noch einen Sieg davon entfernt, genau das gegen den amtierenden Sieger PSG zu schaffen. Die Ausgangslage ist klar: Ein Erfolg in Budapest würde nicht nur eine lange Wartezeit beenden, sondern auch den bisher größten europäischen Abend der Vereinsgeschichte markieren.
Für Arsenal und seine Anhänger geht es deshalb um mehr als einen weiteren Pokal. Odegaard sagte, das Finale werde allen viel bedeuten, den Spielern ebenso wie den Unterstützern, und die Mannschaft sei bereit dafür. Jetzt muss sie aus dem Versprechen Wirklichkeit machen.

