Lesen: Gauff muss gegen Potapova bei Roland-Garros in den Tiebreak

Gauff muss gegen Potapova bei Roland-Garros in den Tiebreak

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wurde am 30. Mai 2026 bei in ein zähes Drittrundenmatch gegen gezwungen, das auf Court Philippe-Chatrier erst im zweiten Satz richtig aufging. Die Titelverteidigerin holte sich den Tiebreak mit 7:1, nachdem sie im Satz schon 2:5 zurückgelegen hatte.

Gerade an diesem Tag suchten viele den Namen Gauff, weil in Paris der dritte Turniertag der Hauptfelder lief und die zweite Runde bei Männern und Frauen sich dem Ende näherte. Auf dem heißen Pariser Abend mit rund 33 Grad wurde aus einem normalen Abendspiel schnell ein Belastungstest, der sich auf knapp zwei Stunden zubewegte, während die US-Amerikanerin versuchte, in einem nervösen Match die Kontrolle zu behalten.

Die Zahlen erzählen, wie knapp es wurde: Potapova war im zweiten Durchgang schon fast durch, ehe Gauff das Spiel drehte und den Tiebreak ohne Diskussion dominierte. Für die Russin war das der Moment, in dem ein Satzgewinn greifbar wirkte; für Gauff war es der Beweis, dass sie auch dann noch reagieren kann, wenn ein Match auf dem roten Sand ins Rutschen gerät.

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Genau dieser Schlagabtausch passt zu dem Druck, unter dem die Favoritin in Paris steht. Als Titelverteidigerin wird von ihr erwartet, dass sie solche Abende sauber löst, doch auf der stickigen Chatrier-Arena musste sie erst einmal einen Rückstand aufholen, bevor sie wieder durchatmen konnte. Der Zeitpunkt machte das Duell noch schwerer: Tag sieben des Hauptfelds, die zweite Runde lief aus, und jede Runde danach wird enger, schneller, härter.

Offen bleibt der wichtigste Punkt, den dieser Zwischenstand nicht beantwortet: ob Gauff das Match am Ende auch wirklich gewinnt. Sicher ist nur, dass Potapova sie bis an die Grenze eines Satzverlusts drückte und Gauff mit dem 7:1 im Tiebreak gerade noch rechtzeitig den Kurs korrigierte.

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