Mikel Arteta hat Kai Havertz für das Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain als Mittelstürmer aufgestellt. Arsenal geht mit einer deutlich umgebauten Elf in das Endspiel, das am Abend die größte Bühne der Saison bietet.
Dass Havertz heute beginnt, erklärt, warum sein Name jetzt so oft gesucht wird: Der Deutsche bekommt im Finale die Chance, in einem einzigen Spiel wieder den Unterschied zu machen. Schon 2021 traf er im Champions-League-Finale zum Sieg, und nun führt er Arsenals Angriff erneut in einer Partie, in der jede Entscheidung sofort Gewicht hat.
Arteta veränderte seine Mannschaft nach dem 2:1-Sieg gegen Crystal Palace vor sechs Tagen auf acht Positionen. Nur Cristhian Mosquera, Piero Hincapie und Myles Lewis-Skelly behielten ihren Platz aus diesem Spiel, während Gabriel und William Saliba in die Mitte der Abwehr zurückkehrten und David Raya hinter der Defensive begann. Lewis-Skelly rückte dabei ins Mittelfeld an die Seite von Declan Rice und Martin Odegaard, Bukayo Saka und Leandro Trossard übernahmen die Flügel.
Auch Jurrien Timber gehörte zum Aufgebot, allerdings nur als Ersatzspieler, nachdem er wegen einer Leistenverletzung die vergangenen Monate verpasst hatte. Für Arsenal war das eine spürbare Entlastung vor dem Anpfiff, zumal Ben White der einzige verletzungsbedingte Ausfall vor dem Finale blieb.
Auf der anderen Seite nahm auch Paris Saint-Germain fünf Änderungen an seiner Mannschaft vor dem letzten Spiel vor, das vor zwei Wochen gegen Paris FC verloren ging. Ousmane Dembele war nach einer Wadenverletzung wieder fit genug für die Startelf, Achraf Hakimi und Nuno Mendes standen ebenfalls zur Verfügung, obwohl sie seit dem 5:4-Erfolg im Halbfinal-Rückspiel gegen Bayern München vor einem Monat nicht gespielt hatten. Desire Doue rückte auf den Flügel vor Bradley Barcola, Joao Neves kehrte zurück, und Lucas Beraldo musste dafür auf die Bank.
Arsenal kommt damit mit einer neuen Struktur und frischen Beinen ins Finale, PSG mit einigen Rückkehrern aus Verletzungen und einer bereits gesicherten Ligue-1-Meisterschaft. Entscheidend wird nun sein, ob Havertz und Arsenals umgestellte Offensive die Stabilität von PSG in einem Spiel knacken können, in dem es keine zweite Chance gibt.

