Joel Mattli und Malika Dzumaev stehen kurz vor dem Finale von Let's Dance, und die letzten Proben wirken so eng getaktet wie ihre gemeinsame Zeit auf dem Parkett. In einer Instagram-Story zählte Mattli 93 Tage seit der ersten Trainingseinheit und machte damit deutlich, wie lang die Vorbereitung schon läuft.
Genau deshalb suchen viele Leserinnen und Leser jetzt nach ihrem Namen: Es geht um den letzten Schritt vor dem großen Auftritt, nach fast drei Monaten täglicher Arbeit, Live-Shows und einem Rhythmus, der kaum Raum für anderes ließ. Mattli und Dzumaev beschrieben diese Phase selbst als ein „komisches Gefühl“, weil aus dem ständigen Miteinander bald der Show-Abend wird.
Dzumaev bringt dafür längst eigene Leistungskarten mit. Sie wurde am 22. Februar 1991 in Petrowsk in Russland geboren, zog mit ihrer Familie mit zehn Jahren nach Deutschland und begann 2003 beim TSG Erkelenz mit dem Tanzen. Später spezialisierte sie sich auf Standard und Latein, 2022 wurde sie WM-Dritte. Das erklärt, warum ihre Rolle in dieser Staffel für viele mehr war als nur die einer Profitänzerin an der Seite eines Promis.
Hinzu kommt der Teil der Geschichte, der sich nicht sauber wegerzählen lässt. Obwohl die beiden öffentlich als nicht in einer Beziehung beschrieben wurden, hielten sich seit Staffelbeginn Gerüchte über eine mögliche Romanze. Juror Llambi heizte das noch an, als er nach dem Walzer zu „Georgia on my mind“ meinte, die beiden würden auch privat gut zusammenpassen, und scherzhaft sagte: „Ich sollte ein Amor-Format machen bei RTL“. Die Reaktionen darauf waren kritisch, aber die Spekulationen verschwanden nicht.
Auch aus dem Umfeld von Mattli kam kein kaltes Abwiegeln. Seine Mutter Elfie nannte Dzumaev in einem Gespräch mit Bunte „liebenswert“ und sagte, Malika habe ihrem Sohn bisher sehr viel gegeben. Das passt zu einer Partnerschaft, die im Fernsehen als Training begann und für Zuschauer längst wie mehr klang als nur Routine im Proberaum.
Jetzt zählt nur noch das Finale. Ob Mattli und Dzumaev die Gerüchte direkt ansprechen oder weiter tanzen lassen, bleibt offen. Sicher ist nur: Nach 93 Tagen gemeinsamer Arbeit geht ihre Geschichte an diesem Abend in die entscheidende Runde.

