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Schlangen-Alarm in Kleinschweinbarth: Expertenfehler sorgt für Wirbel

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In Kleinschweinbarth in Niederösterreich haben Bewohner in ihrer Küche eine schneeweiße Schlange entdeckt und die gerufen. Das Tier war nach Angaben der Helfer rund zwei Meter lang. Am Pfingstmontag rückten Feuerwehrleute zu dem kuriosen Einsatz aus.

Zunächst wurde das Reptil als Äskulapnatter eingeordnet. Die setzte das Tier anschließend im Beisein der Polizei in einem nahen Biotop aus. Später stellte der Schlangenexperte klar, dass es sich tatsächlich um eine Texas rat snake handelte. „Dabei handelt es sich um einen fatalen Fehler“, sagte er über die Erstbestimmung.

Der Fehler ist aus zwei Gründen heikel. Eine Äskulapnatter wäre in Österreich eine heimische Art, eine Texas rat snake dagegen nicht. Nach Stangls Darstellung ist das exotische Tier für Menschen zwar nicht gefährlich, für Ratten und Mäuse aber sehr wohl ein Problem. Gerade deshalb dürfe es nicht noch einmal einfach freigelassen werden, falls es erneut für Wirbel sorge.

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Die Geschichte bekommt zusätzlich Gewicht durch eine zweite Alarmmeldung aus demselben Ort. Bereits im Oktober 2024 hatte eine weiße Schlange in Kleinschweinbarth einen Einsatz ausgelöst. Woher die Tiere stammen, ist weiter unklar. Stangl hält es für möglich, dass jemand sie als Haustiere hält und sie entweder aussetzt oder durch Flucht verliert.

Für die Einsatzkräfte bleibt vor allem ein praktisches Problem: Das Tier ist zwar harmlos für den Menschen, dürfte den Winter in Niederösterreich aber kaum überstehen. Stangl sagte, die Schlange sei nicht für die örtlichen Temperaturen gemacht und werde sehr wahrscheinlich sterben, wenn sie draußen bleibt. Seine Mahnung fällt entsprechend deutlich aus: „bitte nicht mehr freilassen“.

Die Frage ist damit weniger, ob die Schlange erneut auftaucht, sondern wer diese weißen Tiere in den Ort gebracht hat. Solange das ungeklärt bleibt, dürften weitere Notrufe in Kleinschweinbarth nur eine Frage der Zeit sein.

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