Lesen: Red Movilidad: Toledo stellt offizielle Darstellung zu Frequenzen infrage

Red Movilidad: Toledo stellt offizielle Darstellung zu Frequenzen infrage

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Der Bürgermeister von Puente Alto, , hat die offizielle Darstellung zur Frequenz des öffentlichen Nahverkehrs in Santiago offen infrage gestellt und dem Verkehrsministerium vorgeworfen, mit einer internen Notiz eine Kürzung des Angebots vorzubereiten. Toledo sagte, Anwohner meldeten weiter längere Wartezeiten und immer vollere Busse. Er forderte das Ministerium und die Regierung auf, den Plan zu überdenken.

Toledo sagte, die Stadtverwaltung habe das Verkehrsministerium bereits mit einem Schreiben über alle problematischen Haltepunkte informiert. Nach einer Sitzung mit dem Leiter des Metropolitano-Direktorats für öffentlichen Verkehr habe man erfahren, dass es laut Ministerium keine Frequenzkürzung gebe, sondern Unternehmen, die den Dienst nicht einhielten. Kurz darauf sei jedoch eine interne Ministeriumsnotiz aufgetaucht, die einen „Plan zur Optimierung des Angebots“ vorschlage.

Nach Angaben Toledos sieht dieses Papier vor, Gelenkbusse nachts sowie an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und möglicherweise in Nebenzeiten durch Fahrzeuge mit geringerer Kapazität zu ersetzen. Genau dort setzt seine Kritik an. „Wie ein Plan zur Optimierung des Angebots“, sagte Toledo, enthalte die Notiz Maßnahmen, die den öffentlichen Verkehr verkleinern könnten, den die Bewohner von Puente Alto täglich nutzten. „Was wird mit der 210 passieren?“, fragte er mit Blick auf eine der Linien, die in der Debatte im Mittelpunkt steht.

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Puente Alto ist nach Toledos Worten eine Schlafstadt. Viele Menschen dort bräuchten zwischen einer und zwei Stunden, um nach Hause zu kommen, und warteten teils bis zu 40 Minuten auf den Bus. Das, sagte er, „beeinträchtigt unsere Lebensqualität“. Seine Kritik trifft einen Nerv, weil sich die Diskussion über in einer Phase verschärft, in der auch die seit März mehr Fahrgäste verzeichnet.

Der Widerspruch liegt damit offen auf dem Tisch: Während das Ministerium laut Toledo von keinem Frequenzabbau spricht, beschreibt die interne Notiz genau jene Änderung, vor der die Gemeinde warnt. Toledo machte deutlich, dass es aus Sicht der Stadt nicht um eine abstrakte Planung geht, sondern um Wege zur Arbeit, Besuche bei Angehörigen, Kultur und Sport. Für die Bewohner von Puente Alto, sagte er, sei der Nahverkehr Teil des Alltags und nicht nur ein Mittel für den Arbeitsweg.

Ob das Ministerium den Plan tatsächlich weiterverfolgt oder auf die Einwände reagiert, bleibt der entscheidende nächste Schritt. Für Puente Alto geht es dabei nicht um eine technische Anpassung im Netz, sondern um die Frage, ob die kürzeren Takte und volleren Busse auf einen Systemfehler oder auf einen schon vorbereiteten Einschnitt zurückgehen.

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