Lesen: Club Universidad De Chile und Kast befeuern Debatte um eigenes Stadion

Club Universidad De Chile und Kast befeuern Debatte um eigenes Stadion

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hat bei der Verkündung der Reform zur eine Debatte angeheizt, die den Fußball in Chile schon seit Jahren begleitet: das Stadion von . Der Politiker sprach offen davon, dass große Vereine eigene Sportstätten bekommen sollten, und stellte den blauen Klub dabei in den Mittelpunkt.

„Vamos a golpear puertas y veamos qué grandes clubes tienen posibilidades de tener su campo deportivo propio... para que no sean un meme“, sagte Kast. Er fügte hinzu: „Queremos que varios de los clubes en este periodo logren sus instalaciones.“ Und er ging noch weiter: „Si hay clubes grandes que merecen tener un lugar, un recinto deportivo donde crecer, donde poder potenciarse.“

Für die Sportwelt klang das überraschend. Für Universidad de Chile war es das nicht. Im Klubumfeld war das Thema Stadion schon länger intern bekannt, und Kast hatte nach vorliegenden Informationen seit einiger Zeit aus erster Hand von dem Vorhaben gehört. Die öffentliche Ansage machte nun aus einer bekannten Idee eine politische Frage.

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Auch im Sportministerium fiel die Reaktion deutlich aus. sagte, sie sei persönlich einverstanden. Für die Anhänger sei ein eigener Ort wichtig, und es handle sich um eine historische Schuld des Klubs, sagte sie. Als Ministerium werde man versuchen, alle nötigen Schritte mit der Gemeinde und den politischen Akteuren zu unterstützen, damit das Projekt Wirklichkeit werde.

Die Worte trafen auf ein Vorhaben, das bei der U schon länger bearbeitet wird. Lampa war in den vergangenen Tagen als möglicher Standort genannt worden. , Bürgermeister der Gemeinde, sagte, er stimme Kast in der Frage eines Stadions für die U zu. Zugleich machte er klar, dass aus seiner Sicht nur ein gemeinsamer Weg infrage komme, der auch die Probleme seiner Gemeinde einbezieht, darunter die Anbindung. Ohne solche Ausgleichsmaßnahmen sei das Projekt schwer zu tragen, sagte er.

Opazo sagte außerdem, es habe bislang keine formellen Kontakte mit der Führung von Universidad de Chile gegeben. Gerade die Formalität sei aber wichtig, betonte er, weil sie einem Traum der Fans über viele Jahre Seriosität verleihe.

Nach den bisher bekannten Analysen innerhalb des Klubs und durch Generaldirektor , der für das zuständig ist, hat jedoch ein anderer Ort die besseren Karten: Cerrillos. Dort gibt es staatliche Flächen, was die Ausgangslage verbessert. Der Gedanke ist, dass der Staat bei einem Grundstück eingreift, das der Institution dann in comodato überlassen werden könnte. Für die nächsten Schritte wurde nach den vorliegenden Informationen bereits ein Architekt engagiert.

Auch die Finanzierung soll aus Klubsicht kein Hindernis sein. sieht darin offenbar kein Problem, womit der Engpass weniger im Geld als in der Koordination liegt. Genau dort beginnt die eigentliche Prüfung für ein Vorhaben, das seit Jahren als Wunsch im Raum steht und nun auf einmal auf der politischen Bühne verhandelt wird. Wenn es vorankommt, wird sich zeigen, ob aus einem alten Versprechen tatsächlich ein Ort für Club Universidad de Chile wird.

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