Lesen: Dimitri Lavalée: Standard nähert sich zweiter Sommer-Verpflichtung

Dimitri Lavalée: Standard nähert sich zweiter Sommer-Verpflichtung

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit
Anzeige

Standard kommt bei voran und könnte den 29-Jährigen als zweiten Sommerzugang nach präsentieren. Die Gespräche zwischen dem Klub aus Lüttich und dem früheren Akademiespieler befinden sich nach Angaben aus dem Umfeld des Spielers in einem guten Stadium.

Für Standard wäre es ein Rückgriff auf einen Mann, der die Roten schon kennt. Lavalée bestritt in der acht Partien für die erste Mannschaft und stand auch im auf dem Platz. Danach ging er zu Saint-Trond und Malines, ehe er nach Österreich zu wechselte.

Dort erlebte der Innenverteidiger sportlich die erfolgreichste Phase seiner Laufbahn. Mit Sturm gewann er 2023/24 die österreichische Liga und den Pokal und holte 2024/25 den Meistertitel erneut. Sein Vertrag lief noch bis zum 30. Juni 2026, doch Lavalée verlängerte ihn am Saisonende nicht.

- Advertisement -

Die Rückkehr nach Lüttich hängt auch mit einer Verletzung zusammen, die seine Saison vorzeitig beendete. Ende November riss ihm das Kreuzband, er musste operiert werden und fällt seitdem aus. Seine Lage wurde damit von zwei Faktoren geprägt: einem schweren Knieproblem und einem auslaufenden Vertrag bei Sturm.

hatte bereits im Januar erstmals Kontakt mit Lavalée aufgenommen. In den vergangenen Tagen wurden die Gespräche zwischen dem Sportchef und dem Umfeld des Spielers wieder aufgenommen. Nach den vorliegenden Angaben wird über einen Dreijahresvertrag gesprochen, während Lavalée sich derzeit im Urlaub befindet.

Für Standard kommt das Thema zu einem Zeitpunkt, an dem der Kader für die nächste Saison aufgebaut wird. Der Klub hat die Spielzeit beendet, wird international nicht antreten und erhält damit auch die zusätzlichen Einnahmen aus dem Europapokal nicht. Nach der schweren Verletzung von rückt die zentrale Abwehr besonders in den Fokus.

Genau dort könnte Lavalée wieder zu einer naheliegenden Lösung werden. Er kennt den Klub, bringt internationale Erfahrung mit und steht an einem Punkt seiner Karriere, an dem ein klarer Neustart für beide Seiten sinnvoll erscheint. Wenn die laufenden Gespräche halten, wäre seine Rückkehr nach Lüttich mehr als nur ein sentimentaler Transfer.

Anzeige
Diesen Artikel teilen