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Damián Pizarro im Racing-Fokus: Crespo führt Vierer-Liste an

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hat nach der Entlassung von den nächsten Schritt in seiner Trainersuche eingeleitet, und gilt intern als der große Favorit. bestätigte am vergangenen Samstag Costas’ Abschied, während der Übergang bis zu einer festen Lösung nun bei Sebastián „Chirola“ Romero und liegt.

Das Interimsduo wird die erste Mannschaft in den letzten beiden Partien des Halbjahres betreuen. Racing trifft am Mittwoch, dem 27. Mai, in der Copa Sudamericana auf aus Bolivien und spielt am Sonntag, dem 1. Juni, in Jujuy gegen in der Copa Argentina. Erst danach will die Führung um Milito und Sportdirektor Sebastián Saja die Entscheidung für den neuen Trainer vorantreiben.

Nach den vorliegenden Informationen stehen vier Namen auf der Liste des Klubs, doch Crespo ist für das Umfeld um Milito und Saja die erste Wahl. Ein entscheidender Grund ist, dass Racing einen Coach sucht, der mit jungen Spielern arbeiten kann. Genau dieses Profil passt aus Klubsicht zu einem Mann, der seine Laufbahn im Jugendbereich von Parma begann und später bei Modena erstmals im Profibereich arbeitete.

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Crespo ist seit seinem Abschied von São Paulo im März 2026 ohne Verein. Seine Bilanz macht ihn für Racing besonders attraktiv: Er führte Defensa y Justicia 2021 zum Titel in der Copa Sudamericana, gewann im selben Jahr mit São Paulo die Campeonato Paulista, holte mit Al-Duhail in Katar Liga, Copa und die Copa de las Estrellas und gewann 2024 mit Al-Ain die AFC Champions League. Dass er nun verfügbar ist, verschärft den Druck auf Racing, die offene Stelle nicht lange liegen zu lassen.

Der Blick auf seine jüngste Vergangenheit erklärt zugleich, warum die Suche nicht nur von Erfolgen abhängt. São Paulo trennte sich am 9. März 2026 zum zweiten Mal von Crespo; laut spielten dabei fehlende Harmonie mit dem Kader und Spannungen mit der Vereinsführung eine Rolle. Das ist kein kleines Detail für einen Klub wie Racing, der nicht nur Ergebnisse, sondern auch Stabilität in der Kabine sucht.

Auf der Liste tauchen außerdem Nicolás Díez, derzeit Trainer von Argentinos Juniors, Guillermo Barros Schelotto von Vélez Sarsfield und Luis Zubeldía von Fluminense auf. Zubeldía hat dort einen Vertrag bis Dezember 2026, was ihn komplizierter macht als Crespo, der sofort verfügbar wäre. Seine Verbindung zu Racing ist dennoch eng: Zwischen Mitte 2012 und August 2013 trainierte er den Klub und brachte unter anderem Ricardo Centurión, Rodrigo De Paul, Luis Fariña und Luciano Vietto in die erste Mannschaft.

Für Racing ist die Übergangslösung damit klar, die Richtung für die Zeit danach aber noch nicht ganz. Der Klub will einen Trainer, der Talente entwickelt und den Kader nicht nur verwaltet. Genau deshalb steht Crespo derzeit so weit oben — und genau deshalb könnte die Entscheidung rascher fallen, als es bei einer Trainersuche in dieser Phase sonst üblich ist.

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