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Ralf Rangnick bleibt offen: Milan-Gespräch heizt Spekulationen an

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Ralf Rangnicks Zukunft als Teamchef Österreichs ist weiter offen, und nun sorgt ein Treffen mit für neue Bewegung in einer ohnehin unruhigen Personalie. Die berichtete in ihrer Mittwochsausgabe, dass Rangnick am Dienstag in Wien mit Vertretern des 19-maligen italienischen Meisters zusammengekommen sei.

Nach dem Bericht trafen in Wien auch und Milan-Besitzer auf Rangnick. Für den 66-Jährigen kommt das zu einem Zeitpunkt, an dem die Verlängerung seines Vertrags über die Weltmeisterschaft hinaus noch immer nicht bekanntgegeben wurde. Damit bleibt seine Rolle in Österreich vorerst ungeklärt, obwohl sein Name längst wieder in Italien kursiert.

Dass Milan erneut bei Rangnick auftaucht, hat mit der Lage des Klubs zu tun. Der Verein hat nach dem Verpassen der Champions League seine gesamte Führungsriege ausgetauscht. , Giorgio Furlani, Igli Tare und Geoffrey Moncada mussten im Zuge des Umbaus gehen, während Milan gleichzeitig an einer neuen sportlichen Linie arbeitet. Der Klub baut derzeit seine Führungs- und Trainerstruktur neu auf.

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Rangnick war für Milan schon einmal ein Thema. 2020 stand er kurz davor, in einer Doppelfunktion als Trainer und Sportdirektor nach Mailand zu gehen, doch der Deal platzte. Stattdessen blieb Trainer und führte Milan 2022 zum Meistertitel. Diese Vorgeschichte macht das erneute Auftauchen des Österreichers besonders bemerkenswert, weil Milan damals einen anderen Weg einschlug, der den Klub später wieder an die Spitze brachte.

Unabhängig von Rangnick verdichtet sich die Suche des Klubs auch an anderer Stelle. Andoni Iraola soll einem Wechsel nach Mailand nahe sein, ein Dreijahresvertrag gilt bereits als unterschriftsreif. Gleichzeitig interessieren sich auch und Benfica Lissabon für den Spanier. Milan lotet damit nicht nur einen einzelnen Namen aus, sondern mehrere Optionen für den nächsten sportlichen Neustart.

Hinzu kommt, dass auch David Alaba mit Milan in Verbindung gebracht wird, nachdem er Real Madrid verlassen hat. Für den Klub wäre das ein weiteres Zeichen dafür, dass die Planungen in mehreren Richtungen laufen. Für Rangnick bleibt dagegen vorerst offen, ob die Gespräche in Wien nur ein weiterer Kontakt waren oder ob sich daraus mehr entwickelt. Klar ist nur: Solange Österreichs Vertragsfrage nicht geklärt ist, bleibt seine Zukunft ein offenes Feld, und Milan hält sich offenbar alle Wege zugleich offen.

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