Sk Rapid hat die Saison mit einem klaren Heimsieg beendet und sich mit 3:0 gegen SV Oberbank Ried einen Platz in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Conference League im Juli gesichert. Vor 14.604 Zuschauern trafen Jakob Schöller in der 26. und 66. Minute sowie Louis Schaub in der 92. Minute.
Nach dem 1:2 im Hinspiel in Ried drehte Rapid das Play-off am Montag mit einer reifen Leistung. Schon zur Pause stand es 1:0, und die Gastgeber waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Noch vor dem Seitenwechsel bewahrte Niklas Hedl sein Team mit einer Parade gegen Kingstone Mutandwa vor dem Rückstand.
Den Ton setzte Rapid früh. Schöller nutzte in der 26. Minute die erste echte Lücke und brachte die Wiener in Führung, die ihnen nach dem verpatzten Hinspiel erstmals wieder Sicherheit gab. Es war zugleich der erste Sieg nach vier Niederlagen in Serie und der erste Erfolg gegen Ried nach drei aufeinanderfolgenden Pleiten.
Ried blieb nicht chancenlos. In der 59. Minute klärte Philipp Pomer einen Kopfball von Serge-Philipp Raux-Yao auf der Linie und hielt die Partie damit noch offen. Doch Rapid blieb das aktivere Team und ließ nach der Pause kaum Zweifel daran, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Schöller machte in der 66. Minute mit seinem zweiten Treffer alles deutlich, Schaub legte in der 92. Minute nach.
Johannes Hoff Thorup lobte nach Abpfiff die frühe Stabilität seiner Mannschaft und sagte, Rapid habe in der ersten Hälfte die Basis gelegt, das sei eine wirklich gute Leistung gewesen. Zugleich meinte der Trainer, die Wiener hätten zur Pause eigentlich 2:0 führen müssen, und er freue sich für die Spieler, auch weil sie nun ein paar Wochen frei hätten. Für Rapid kam der Erfolg genau im richtigen Moment, nachdem die Mannschaft die Meistergruppe nur als Fünfter beendet hatte und in den Wochen zuvor unter Druck geraten war. Mehr zum Abschluss dieser schweren Saison unter Sk Rapid Wien beendet schwere Saison mit 3:0 und Blick auf die Conference League.
Für Ried war es ein bitterer Schlusspunkt. Maximilian Senft beendete seine Zeit als Trainer mit einer Niederlage, bevor er im Sommer nach Karlsruhe wechselt. Die Oberösterreicher hatten zuvor bereits ein Halbfinale gegen den WAC bestritten und mussten nun akzeptieren, dass Rapid die Entscheidung im Rückspiel klar an sich zog. Für die Wiener ist der Blick jetzt frei auf Juli und die nächste europäische Hürde.

