Lesen: Tream in der 13. Staffel: Mark Forster kehrt zu „Sing meinen Song“ zurück

Tream in der 13. Staffel: Mark Forster kehrt zu „Sing meinen Song“ zurück

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ist in der 13. Staffel von „“ zurück. Der 43-Jährige sitzt erneut mit anderen bekannten Musikern am Tisch des VOX-Formats, das seit seiner Premiere 2014 auf kreative Neuinterpretationen und gegenseitige Anerkennung statt auf Wettbewerb setzt.

Für die Sendung ist Forster kein Neuling. Er nahm 2017 zum ersten Mal teil und führte die Show im Jahr darauf selbst als Gastgeber. Diesmal übernimmt zum sechsten Mal in Folge die Moderation, während Forster als Teilnehmer zurückkehrt und damit eine Rolle einnimmt, die seine Verbindung zu dem Format über mehrere Jahre hinweg sichtbar macht.

Die Rückkehr bekommt auch deshalb Gewicht, weil Forster längst zu den prägenden Gesichtern des Formats zählt. In jeder Folge steht eine Person im Mittelpunkt, deren Lieder von den anderen neu arrangiert und gesungen werden. Genau darin liegt der Reiz von „Sing meinen Song“: bekannte Namen treffen auf bekannte Songs, aber das Ergebnis klingt jedes Mal anders. Für Zuschauer, die ohnehin zwischen Musik- und TV-Angeboten wählen, bleibt das Format damit ein verlässlicher Termin zwischen den üblichen Streaming-Empfehlungen wie neuen Serien, Wochenendtipps und Rückblicken auf oft übersehene Titel.

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Forster bringt dafür eine Biografie mit, die eng mit seiner öffentlichen Rolle verknüpft ist. Er wurde am 11. Januar 1983 in Kaiserslautern geboren, hat polnische Wurzeln und spricht Polnisch wie Deutsch. Bevor er als Musiker durchstartete, schloss er ein BWL-Studium ab, arbeitete zunächst als Pianist und schrieb Jingles für das Fernsehen. 2010 nahm ihn ein großes Plattenlabel unter Vertrag, zwei Jahre später erschien sein erstes Album „Karton“ mit der Single „Auf dem Weg“. Der Durchbruch kam 2013 mit der Zusammenarbeit mit Rapper und „Einer dieser Steine“, später folgten Hits wie „Au Revoir“, „Chöre“ und „Kogong“. Bis heute hat Forster sechs Alben veröffentlicht, zuletzt 2023 „Supervision“.

Spannend ist bei ihm auch der Bruch zwischen Bühne und Privatleben. 2020 legte er in einer Fernsehsendung seinen bürgerlichen Namen offen: Mark Cwiertnia. Er sagte damals, dieser Name sei für einen Popsänger nicht geeignet, und erklärte, dass sein Künstlername aus seinem Vornamen Mark und dem erfundenen Nachnamen Forster entstanden sei. Der Name kam aus einer Situation in seinem eigenen Studio in der Forststraße, als ein Besucher vom Plattenlabel ihn in den Kontakten nur als „Mark Forster“ gespeichert hatte. Lange gehörten außerdem Brille und eine breite Kappe mit grünem Schirm zu seinem Bild; 2025 zeigte er sich auf Instagram dann ohne Kopfbedeckung.

Dass Forster nun wieder in das Tauschkonzert zurückkehrt, passt zu einem Format, das seit 2014 von der Idee lebt, Künstler nicht gegeneinander, sondern nebeneinander hörbar zu machen. Für die neue Staffel ist er deshalb nicht nur ein bekannter Name im Ensemble, sondern auch einer, der die Entwicklung der Sendung selbst mitgeprägt hat. Die entscheidende Antwort auf diese Rückkehr ist klar: Sie bringt weniger ein Comeback als eine Fortsetzung einer langen Beziehung zwischen Künstler und Format.

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