Lesen: Sk Rapid Wien beendet schwere Saison mit 3:0 und Blick auf die Conference League

Sk Rapid Wien beendet schwere Saison mit 3:0 und Blick auf die Conference League

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hat eine schwierige Saison am Montag mit einem 3:0-Heimsieg gegen abgeschlossen und damit im letzten Rückspiel des Europacup-Playoffs das Minimalziel erreicht: die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb. Für Rapid ist das Ergebnis mehr als nur ein versöhnlicher Schlusspunkt, denn der Klub startet nun am 23. Juli in die zweite Runde der Conference-League-Qualifikation, vier Tage nach dem World-Cup-Finale.

zog nach der Partie eine nüchterne Bilanz. Er sagte, die Saison sei insgesamt nicht gut gewesen, immerhin habe Rapid am Ende aber noch den Europacup erreicht. Genau so klang auch die Ansage von Trainer , der die abgelaufene Spielzeit als „nicht viel mehr als akzeptabel“ bezeichnete und auf die verpassten Chancen verwies. Vor einigen Wochen habe Rapid die Möglichkeit gehabt, Tabellenführer zu werden, und in der letzten Runde sogar noch Dritter zu werden. Beide Gelegenheiten habe die Mannschaft nicht genutzt.

Thorup sieht dennoch Substanz im Kader. Der Däne sprach von großem Potenzial, das der Club erst noch freilegen müsse. Entscheidend werde Konstanz sein. Rapid brauche eine klare Identität und müsse auf dem Transfermarkt klug handeln, um aus einer durchwachsenen Saison die richtigen Schlüsse zu ziehen.

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Sportchef kündigte dabei keine Revolution an, wohl aber Veränderungen. Ein größerer Umbruch sei nicht zu erwarten, sagte er, doch personell werde es Bewegung geben. Matthias Seidl, Nikolaus Wurmbrand, Bendeguz Bolla und Serge-Philippe Raux-Yao gelten als Verkaufskandidaten. Zugleich wird der dänische Stürmer Tonni Adamsen offenbar kurz vor einer Verpflichtung stehen, soll von Ried zurückgeholt werden. Außerdem will Rapid laut Katzer viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs nach oben ziehen. „Wir lassen keinen Stein auf dem anderen. Wir müssen einfach daraus lernen“, sagte er. In einer zweiten, deutlich längeren Einschätzung betonte Katzer, wie wichtig eine ehrliche und professionelle Analyse sei. Rapid habe in dieser Saison viele Chancen gehabt, aber keine einzige genutzt. Das müsse aufgearbeitet werden, weil solche Dinge kein Zufall seien.

Für Ried endete die Saison dagegen mit einer weiteren Enttäuschung. Die Oberösterreicher verpassten sowohl die Meistergruppe als auch das Finale des Uniqa-ÖFB Cups jeweils nur knapp und scheiterten nun auch noch am letzten Schritt in Richtung Europacup, obwohl sie mit einer 2:1-Führung aus dem ersten Duell nach Wien gereist waren. Trainer sagte, er sei sehr stolz auf die Leistungen und die Konstanz der Mannschaft in dieser Saison gewesen. Es war zugleich sein letztes Spiel auf der Rieder Bank; danach wechselt er zu Karlsruhe in die zweite deutsche Liga.

Für Rapid bleibt nach dem versöhnlichen 3:0 nicht die Frage, ob die Saison gerettet wurde. Die Antwort ist längst gegeben. Die Frage ist, ob der Club aus einem akzeptablen Ende mehr macht als nur einen weiteren Neustart.

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