Lesen: Audi In Der Formel 1: Verstappen attackiert Regeln, Russell verteidigt Spektakel

Audi In Der Formel 1: Verstappen attackiert Regeln, Russell verteidigt Spektakel

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hat die Formel 1 nach dem Kanada-Grand-Prix scharf angegriffen und zugleich auf die kommende Regelreform von 2026 verwiesen. Der viermalige Weltmeister sagte, er wolle nicht noch eine Saison mit diesen Autos fahren und hoffe, dass die geplanten Änderungen den Sport wieder natürlicher machen.

Verstappen machte deutlich, dass ihn vor allem die Komplexität der aktuellen Regeln stört. Viele Fans wüssten gar nicht, womit die Fahrer unter diesen Vorgaben zu kämpfen hätten, sagte er. Seine Sicht auf den Sport ist klar: Die Formel 1 solle purer sein und weniger kompliziert. Selbst wenn man den Fahrern nur Mietwagen gebe, würden sie trotzdem eine gute Show liefern und hart gegeneinander fahren, sagte Verstappen. Für ihn liegt das Problem nicht im Können der Piloten, sondern im Regelwerk.

Wirklich greifbar wurde seine Kritik in der Beschreibung dessen, was er im Auto alles mitdenken muss. Es gehe darum, was beim Fahren hinter einem anderen Auto erlaubt sei, was das führende Auto dürfe, was in der Einführungsrunde zu tun sei, was in der Auslaufrunde zu beachten sei und wie viel Batterie aufgeladen werden dürfe. Das sei schade und mental schwer auszuhalten, sagte Verstappen. Vor einer Woche hatte er bereits beim 24h vom Nürburgring erklärt, der Motorsport könne in seiner puren Form großartig sein; dieses Erlebnis habe ihm noch einmal vor Augen geführt, was ihm in der Formel 1 fehle.

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Der Niederländer hofft nun auf die für 2026 geplante Richtungsänderung. Danach soll der Anteil des Verbrennungsmotors an der gesamten Systemleistung von rund 53 Prozent auf 60 Prozent steigen. Verstappen setzt darauf, dass die Formel 1 damit wieder näher an das heranrückt, was er als normal und ursprünglich versteht. Es ist die klassische Spannung dieses Sports: Die Serie will moderner werden, doch ihr erfolgreichster Fahrer verlangt nach weniger Technik und mehr Reinheit.

Ganz anders klang , der die Rennen mit den aktuellen Autos und Motoren ausdrücklich verteidigte. Der -Fahrer sagte nach dem Grand Prix von Kanada, er habe das Rennen geliebt. Er verwies auf die Zweikämpfe in dieser Saison und sagte, genau solche Duelle seien erst durch die neuen Autos und Antriebseinheiten möglich. In Montreal lieferten sich Verstappen und ein enges Duell, während Russell und schon in Montreal sowie zuvor in Melbourne und China harte Kämpfe auf der Strecke hatten.

Russell ging noch weiter und sagte, einen solchen Zweikampf habe er wahrscheinlich seit Lewis Hamilton und in Bahrain 2014 nicht mehr gesehen. Für ihn ist gerade das ein Argument gegen radikale Eingriffe: Die neuen Autos ermöglichten spektakuläre Rennen, und er sehe nicht, warum irgendjemand das ändern wolle. Dass ausgerechnet Verstappen, der in Montreal im Mittelpunkt eines der engen Duelle stand, nun die Regeln so deutlich attackiert, macht die Debatte um die Zukunft der Formel 1 umso schärfer. Der Streit über In Der Formel 1 und die Richtung der Serie bleibt damit nicht theoretisch, sondern hängt direkt an der Frage, ob der Sport 2026 sauberer, einfacher und näher am Rennfahren werden soll oder ob die aktuelle Formel weiter für genau jene Duelle sorgt, die Zuschauer in dieser Saison bereits gesehen haben.

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