Lesen: Calama: Zapatero wird im Plus-Ultra-Geldwäschefall imputiert

Calama: Zapatero wird im Plus-Ultra-Geldwäschefall imputiert

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Die hat im Rahmen einer Geldwäscheermittlung rund um die Rettung von imputiert. Die Ermittler verbinden den früheren Regierungschef über mit einem Komplex, der sich um 53 Millionen Euro dreht, die der Regierung von dem Unternehmen mitten in der Pandemie zugesprochen wurden.

Der Schritt fiel am 11. Dezember 2025, als die über ihre UDEF nach einer Durchsuchung der Firmenzentrale und festnahm. Martínez ist Eigentümer und Präsident von Plus Ultra, Roselli dessen CEO. Das Verfahren bleibt unter secreto de sumario, doch die Richter und Ermittler rekonstruieren mit beschlagnahmten Dokumenten, Steuerunterlagen, Servern, Mobiltelefonen und Geschäftsakten mögliche Geldbewegungen, die weit über die ursprüngliche Rettungsbeihilfe hinausreichen.

Im Kern geht es nicht mehr nur um die Frage, ob Plus Ultra 2021 zu Recht aus dem Fondo de Apoyo a la Solvencia de Empresas Estratégicas unterstützt wurde. Diese Hilfe war über die Sepi gewährt worden, nachdem Vox bei einem Madrider Gericht Anzeige erstattet hatte; dort wurden zunächst Ermittlungen wegen mutmaßlicher Veruntreuung und Amtsmissbrauchs eröffnet, die zeitweise per Gerichtsbeschluss gestoppt und später in Etappen wieder aufgenommen wurden. Der ursprüngliche Rettungsfall wurde 2023 wegen Fristen schließlich archiviert. Die jetzige Spur ist nach Angaben aus dem Ermittlungsumfeld ein separates Verfahren.

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Genau dort setzt die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft an. Sie prüft, ob ein Teil der Mittel oder der wirtschaftlichen Strukturen rund um Plus Ultra genutzt wurde, um Darlehen und Bewegungen zu finanzieren, die mit einem Geldwäschenetzwerk verbunden sein könnten. In dem Komplex tauchen Interessen in der Schweiz und in Frankreich auf, eine panamaische Bank, ein venezolanischer Clan und Firmen aus Mauritius. Die UDEF verfolgt zudem den Weg über Análisis Relevante, ein Unternehmen unter der Kontrolle von Julito Martínez, das nach den Ermittlungen 458.000 Euro an Zapatero und 198.000 Euro an dessen Töchter gezahlt haben soll. Hinzu kommen acht weitere Unternehmen, die in etwas mehr als zwei Monaten gegründet worden sein sollen.

Dass die Audiencia Nacional Zapatero nun imputiert, markiert einen neuen und heiklen Abschnitt in einem Fall, der juristisch längst über die ursprüngliche Staatshilfe hinausgewachsen ist. Gerade weil die Akte verschlossen bleibt und die Zusammenarbeit mit ausländischen Staatsanwälten weiterläuft, dürfte die nächste entscheidende Frage sein, ob sich die Geldspur aus Spanien, Frankreich und der Schweiz zu einem belastbaren Netzwerk verdichtet oder ob sich die einzelnen Verbindungen am Ende als lose Kette erweisen.

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