Lesen: Rapid Ried in Wien: Letzte Europacup-Chance nach 1:2-Rückstand

Rapid Ried in Wien: Letzte Europacup-Chance nach 1:2-Rückstand

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empfängt am Montag um 17.00 Uhr im Rückspiel der Europacup-Play-off der Admiral Bundesliga und steht nach dem 1:2 aus dem ersten Duell in Ried unter Zugzwang. Für die Wiener geht es um das letzte österreichische Ticket für einen Platz im Europacup, für Ried um die erste internationale Qualifikation seit 14 Jahren.

Wer die K.o.-Runde gewinnt, steigt in die zweite Qualifikationsrunde der Conference League ein. Später brächte dieser Weg bei Erreichen der Ligaphase mehr als drei Millionen Euro an Preisgeld. Rapid kommt nach vier Niederlagen in Serie und nur drei Toren in den vergangenen sechs Partien in dieses Duell, Ried reist mit drei Siegen in Folge gegen die Wiener an.

Die Ausgangslage erzählt trotzdem nur einen Teil der Geschichte. Rapid versucht, eine enttäuschende Saison noch zu retten und einen ersten Ausfall im Europacup seit sieben Jahren zu verhindern. Ried spielt dagegen gegen die eigene Historie an: Der Klub kann erstmals seit 14 Jahren wieder in einen internationalen Bewerb einziehen. Genau deshalb hat dieses Spiel in Wien mehr Gewicht als ein gewöhnliches Rückspiel.

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machte vor dem Anpfiff klar, dass die jüngste Serie an Rückschlägen keine Ausrede sein dürfe. „Wir haben schon einige Niederlagen mitnehmen müssen, schon ein paar Spiele hintereinander verloren, das kann also keine Ausrede für Montag sein“, sagte der Rapid-Spieler. kritisierte nach dem ersten Duell, Rapid habe „zu viele Freistöße, Ecken und Einwürfe hergegeben“. Das ist der Kern des Problems: Der 1:2-Rückstand entstand nicht nur aus fehlender Effizienz, sondern auch aus zu vielen einfachen Fehlern im Umgang mit dem Spiel.

Für Rapid deutet die voraussichtliche Aufstellung auf einen Abend mit großem Druck hin: , Moritz Schöller, Nenad Cvetkovic, Jean Marcelin Raux-Yao, Bendeguz Bolla, Matthias Seidl, Sokratis Amane, Mamadou Ahoussou, Andrija Wurmbrand, Janis Antiste Weimann und Claudy Mbuyi Dahl gelten als mögliche Startelf. Bei Ried werden Paul Leitner, Emanuel Pomer, Michael Havenaar, Stephan Sollbauer, Raphael Steurer, Ayoube Bajic, Tobias Maart, Mladen Nasrawe, Filip Bajlicz, Timotej Mutandwa und Elias Boguo als wahrscheinlich geführt. Für Rapid gelten Nenad Cvetkovic, Bendeguz Bolla und als fraglich, während Michael Sollbauer nach seiner Auswechslung im ersten Spiel zumindest im Kader stehen soll.

Auf Rieder Seite hat den Blick bereits über dieses Spiel hinaus gerichtet: Er sagte, er werde den Klub im Sommer in Richtung Karlsruher SC in Deutschlands zweiter Liga verlassen. Zuvor hatte er den Hinspielerfolg als Leistung „auf beeindruckende Weise“ beschrieben und betont: „Wenn es eine Mannschaft schaffen kann, dann unsere.“ Für Ried ist das mehr als ein Satz. Für Rapid ist es eine Warnung.

Am Montag entscheidet sich in Wien, ob Rapid eine Saison mit Europacup-Finale noch wenden kann oder ob Ried die größte Chance seit 14 Jahren nutzt. Der Gewinner hat das Ziel noch nicht erreicht. Drei weitere Runden liegen dann noch zwischen dieser Partie und der Conference-League-Ligaphase.

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