Lesen: Daniel Garnero bremst nach Chaos bei Universidad Católica gegen Colo Colo

Daniel Garnero bremst nach Chaos bei Universidad Católica gegen Colo Colo

Veröffentlicht
3 Min. Lesezeit
Anzeige

wollte nach dem 1-1 zwischen und nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen. Nach dem Schlusspfiff im Claro Arena, wo es nach der Partie zu Zwischenfällen zwischen beiden Teams kam, sagte der Trainer, er werde nicht wiedergeben, was ihm erzählt worden sei, weil das sonst „ein Papelón“ wäre. Bei den Ausschreitungen nach dem Spiel waren , Javier Méndez und Joaquín Sosa beteiligt; Tomás Alarcón sah in der Nachspielzeit wegen eines Fouls die Rote Karte.

Garnero stand damit erneut im Zentrum einer Partie, die nicht nur sportlich, sondern auch wegen der Schiedsrichterleistung unter Beobachtung geriet. war von für das Duell zwischen Universidad Católica und Colo Colo angesetzt worden, und Cabero hatte schon vor kurzem in der Copa de la Liga beim 1-1 von Católica gegen mit Garnero aneinandergeraten. Damals führte ein hartes Foul von Matías Palavecino an Jovany Campusano nach einem VAR-Check vor der Pause zu einem Platzverweis, Garnero sah Gelb wegen Protesten gegen das Schiedsrichterteam.

Das Passte in ein größeres Bild, das den chilenischen Schiedsrichterbetrieb seit Monaten begleitet. Tobar steht seit last year unter Kritik, besonders nach einem Treffen mit Aníbal Mosa im Monumental Stadium vor einem Clasico zwischen Colo Colo und Universidad Católica. Vor einigen weeks ago hatte öffentlich gesagt, die Schiedsrichtergruppe müsse sich verbessern, Tobar und sein Team wüssten selbst, dass sie besser werden müssten. Seine Worte zielten auf dieselbe Baustelle, die am Abend im Claro Arena wieder offenlag.

- Advertisement -

Garnero ging nach dem Spiel nicht in die Details und versuchte zugleich, den umstrittenen Strafstoß- oder Zweikampfmoment aus Sicht von Cabero einzuordnen. Über den späten Platzverweis sagte er, der Spieler wolle nicht absichtlich treten, es sei ein Kontakt aus der Trägheit der Aktion, doch der Schiedsrichter habe seine Entscheidung getroffen. Genau an diesem Punkt prallt in Chile seit Monaten alles aufeinander: die Frage, wie streng und wie einheitlich gepfiffen wird, und die Frage, ob die Leitung um Tobar das Vertrauen der Klubs noch trägt.

Nach dem offenen Schlagabtausch auf dem Rasen werden nun die Konsequenzen folgen. In dem Umfeld wird mit Disziplinarstrafen vom Tribunal de Disciplina gerechnet, und der Abend dürfte die Debatte über Tobars Führung nicht beruhigen, sondern weiter anheizen. Für Garnero bleibt vorerst nur der Schaden eines Spiels, das nach dem Abpfiff weit über das 1-1 hinausging.

Anzeige
Diesen Artikel teilen