Lesen: Potapova startet in Paris als Österreichs größte Hoffnung mit heikler Auslosung

Potapova startet in Paris als Österreichs größte Hoffnung mit heikler Auslosung

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geht in als Österreichs größte Hoffnung auf den Platz und bekommt es zum Auftakt gleich mit einer unangenehmen Aufgabe zu tun. Die 25-Jährige trifft am Montag im zweiten Match nach 11.00 Uhr auf die Australierin .

Potapova hat sich ihren Platz in Paris mit einer starken Sandplatzsaison verdient. Die Nummer 28 der Setzliste erreichte in Madrid das Halbfinale und in Rom das Achtelfinale. Am Sonntag sagte sie vor dem Turnier, sie habe keine Angst vor der Auslosung. „Ich habe davor keine Angst, weil das unser Leben ist. Offensichtlich ist es keine einfache Auslosung“, sagte Potapova. „Wenn wir auf die Turniere in Madrid und Rom zurückschauen, haben wir viele Überraschungen gesehen.“

Die Auslosung hat für die 25-Jährige dennoch eine klare Stoßrichtung. Sollte alles nach Plan laufen, könnte sie in der dritten Runde auf treffen. Potapova machte daraus kein Drama, verwies aber darauf, dass der Weg dorthin weit sei. „Es gibt noch viel Arbeit vor der dritten Runde. Ich bin nicht mal sicher, ob ich dort sein werde“, sagte sie.

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Für Potapova ist der Start in Paris mehr als nur ein weiterer Auftritt auf Sand. Es ist ihr 25. Major-Turnier, und sie kommt mit einem Selbstvertrauen, das auf Ergebnissen basiert. Nach einer Verletzung zu Beginn der Saison sprach sie von ihrer besten Form überhaupt. „Ja, das kann ich sicher sagen, trotz der Verletzung zu Saisonbeginn, die mich etwas zurückgehalten hat“, sagte sie und sprach zugleich von einer „komplett neue Einstellung und einen anderen emotionalen Zugang“.

Auch persönlich scheint Paris für sie ein Ort zu sein, an dem sie sich wohlfühlt. „Ich bin jedes Jahr sehr aufgeregt, hierher zu kommen. Ich mag dieses Turnier am liebsten in der ganzen Saison. Ich mag Sand, ich mag Paris und alles hier“, sagte Potapova. Das macht die Partie gegen Joint nicht leichter, schon gar nicht gegen eine Gegnerin, die nach ihren Worten knapp außerhalb der Setzliste lag. „Sie wurde knapp nicht gesetzt“, sagte Potapova.

Der Kontext ist eindeutig: Potapova steht nach ihren Resultaten auf Sand vor einem Turnier, in dem sie nicht nur als gesetzte Spielerin auftritt, sondern auch als die wohl auffälligste österreichische Figur im Feld. spielt ebenfalls am Montag gegen Rebecca Sramkova, eröffnet den Tag auf Court Suzanne Lenglen gegen Arthur Rinderknech, und Sebastian Ofner ist für Dienstag gegen Luciano Darderi angesetzt. Für Potapova aber beginnt die Messe in Paris zuerst mit Joint. Gelingt der Auftakt, wird die mögliche Partie gegen Gauff sofort zum nächsten großen Test. Scheitert sie, bleibt von diesem Frühjahr vor allem eines: Potapova hat sich mit Ergebnissen auf Sand zurück in die Nähe der großen Namen gespielt.

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