Lesen: Tomás Martín Etcheverry gegen Nuno Borges eröffnet die French-Open-Bühne in Paris

Tomás Martín Etcheverry gegen Nuno Borges eröffnet die French-Open-Bühne in Paris

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Die French Open begannen am Sonntag in Roland Garros, und gleich zum Auftakt rückt eine Partie in den Fokus, die auf Sand mehr als nur Formstärke verspricht: Tomás Martín Etcheverry trifft in der ersten Runde auf . Der Vergleich bringt zwei Spieler zusammen, die sich auf dem Belag wohlfühlen, aber auf unterschiedliche Art Druck erzeugen.

Für ist klar, dass der Argentinier bis hierhin den besseren Sandplatzwinter und Frühling gespielt hat. Harbor sagte, es sei Etcheverry, der „die bessere Sandplatzsaison bis zu diesem Zeitpunkt gehabt hat“, und ergänzte, der 25-Jährige müsse in den entscheidenden Momenten sauberer agieren und seine Konstanz nutzen, um die engen Phasen zu seinen Gunsten zu drehen. Genau dort, in den knappen Spielen und bei den kurzen Schwankungen, werde sich zeigen, ob die Form auch in Paris trägt.

Auch sieht Etcheverry mit einem klaren Vorteil in die Partie gehen. Der Kommentator erklärte, Tomás Martín Etcheverry komme mit einer Sandplatz-Bilanz nach Paris, „die nur wenige Erstrunden-Gegner erreichen können“. Zugleich räumte er ein, dass Borges jederzeit zu starken Passagen fähig sei. Das Problem des Portugiesen sei aber gewesen, über den gesamten europäischen Sandplatz-Swing hinweg genug Rhythmus und Dauerhaftigkeit aufzubauen. Deshalb wirke Etcheverry am Ende wie die sicherere Wahl für das Weiterkommen.

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Die Begegnung dürfte dennoch eng werden, weil Borges genau die Art von Gegenspieler ist, die auf rotem Sand unbequem bleiben kann. nannte das Match eines der unterhaltsameren Duelle des Eröffnungstages in Paris und verwies auf den Kontrast zwischen Etcheverrys Grundlinienspiel und der druckvollen Schlaghärte des Portugiesen. In den jüngsten Duellen habe Borges den Argentinier öfter überpowert und zugleich beim Aufschlag solide agiert, auch in einem Match auf dem Sand von Barcelona. Mustafa meinte zudem, der Portugiese könne mit einem mentalen Vorteil aus dieser direkten Vorgeschichte in die Partie gehen.

Die historische Formkurve spricht damit nicht allein für Klasse, sondern auch für Nervenstärke unter Sandplatzbedingungen. Etcheverry kommt mit dem Ruf eines Spezialisten nach Paris, Borges mit der Fähigkeit, den Rhythmus anderer zu sprengen. Auf dem Papier wirkt das wie ein klassisches Auftaktspiel für Roland Garros: viel Länge, wenig Raum und mehrere Momente, in denen ein einziger verpasster Punkt den Satz kippen kann.

Im weiteren Programm des Tages richtete sich der Blick außerdem auf gegen , gegen Yannick Hanfmann sowie Zheng gegen Dino Prizmic. Doch unter den ersten Paarungen des Turniers gehört Etcheverry gegen Borges zu denen, die das Sandplatzbild schon früh schärfen könnten: ein formstarker Argentinier gegen einen Portugiesen, der in kurzen Spitzen brilliert, aber die Konstanz über fünf Sätze erst noch bestätigen muss.

Wenn Etcheverry seine ruhigeren Muster durchsetzt und die kritischen Bälle sauberer spielt, ist er in dieser Erstrundenpartie der nachvollziehbare Favorit. Gelingt Borges jedoch erneut, den Takt mit Kraft und frühem Druck zu bestimmen, kann aus einem Papierfavoriten schnell ein Spieler werden, der in Paris schon am ersten Tag um Luft ringt.

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