David Alaba steht vor dem Ende seiner Zeit bei Real Madrid, und über seine nächste Station wird schon jetzt laut spekuliert. Der Vertrag des Österreichers läuft aus, während Experten über einen Wechsel in die Vereinigten Staaten oder einen letzten Karriereschritt nach England oder Italien diskutieren.
Alaba kam im Sommer 2021 nach Madrid und spielte in den gut fünf Jahren dort etwas mehr als 130 offizielle Partien. Er gewann mit dem Klub zweimal die Champions League, zweimal die Liga und sieben weitere Titel. Insgesamt stehen für den 32-Jährigen 38 Trophäen zu Buche, eine Bilanz, die ihn in eine seltene Kategorie hebt.
Real Madrid ist seit 1920 offiziell „königlich“ und gilt als eine der exklusivsten Adressen im Fußball. In den 1950er Jahren wuchs der Klub mit Alfredo Di Stefano von einem durchschnittlichen Verein zu einer Marke, die bis heute nur die größten Namen in Weiß auflaufen lässt. In dieser Umgebung war Alaba einer der Spieler, die den Anspruch des Vereins mit Leben füllten, auch wenn seine Zeit in Madrid immer wieder von Verletzungen und Rückschlägen geprägt war.
Gerade deshalb bekommt die Debatte um seine Zukunft Gewicht. Ein Wechsel in den „Desert“ könnte ihm noch einmal einen finanziellen Windfall bringen, heißt es aus dem Umfeld der Spekulationen. England oder Italien würden seine internationale Laufbahn eher sportlich abrunden, doch nach Bayern und Real Madrid dürften die meisten anderen Optionen in Europa für ihn wie ein Schritt nach unten wirken.
Für Alaba geht es damit nicht nur um einen Klubwechsel, sondern um die letzte große Entscheidung einer Karriere, die ihn vom heimischen Ausnahmetalent zum erfolgreichsten Fußballer Österreichs gemacht hat. Ob er noch einmal für Geld, für ein letztes großes europäisches Kapitel oder für einen stilvollen Abgang entscheidet, ist jetzt die Frage, die über seinem nächsten Sommer hängt.
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