Paulo Pezzolano schickte das Inter am Samstag, 23., in Salvador gegen den Vitória mit zwei Mittelstürmern ins Feld. Im Barradão begann die Mannschaft in der 17. Runde des Brasileirão mit Borré anstelle des gesperrten Carbonero und mit Alerrandro an seiner Seite.
Das Team startete mit Anthoni; Bruno Gomes, Gabriel Mercado, Juninho und Matheus Bahia; Villagra, Bruno Henrique, Vitinho und Bernabei; Borré und Alerrandro. Juninho blieb damit in der Abwehr neben Mercado. Borré und Alerrandro standen zum zweiten Mal gemeinsam in der Startelf. Zuvor hatte das Duo beim 2:1-Sieg über Santos am 18. März zusammen begonnen.
Auf der Bank saßen Kauan Jesus, Braian Aguirre, Félix Torres, Victor Gabriel, Luiz Felipe, Thiago Maia, Benjamin, Bruno Tabata, Alan Parick, Allex, Kayky und João Bezerra. Nicht zur Verfügung standen Carbonero, Rochet, Paulinho und Ronaldo. Rochet fehlte wegen Lumbalgie, Paulinho befand sich in der muskulären Erholung, Ronaldo war erkältet.
Der Einsatz der Doppelspitze ist für das Inter mehr als nur eine Umstellung. Die Mannschaft begann die 17. Runde mit 21 Punkten auf dem 11. Platz, nur drei Punkte hinter dem fünften Rang und drei Punkte vor Corinthians, dem ersten Team in der Abstiegszone. Pezzolano entschied sich damit für ein riskantes, aber klares Signal: Das Inter sucht in Salvador den Vorstoß nach oben, ohne den Blick auf die Tabelle zu verlieren.
Genau darin liegt der Reiz dieses Spiels. Mit einem gesperrten Angreifer, mehreren Ausfällen und zwei Sturmspitzen, die erst einmal zusammen funktionieren müssen, setzte Pezzolano auf Angriff statt Absicherung. Ob dieser Plan im Barradão trägt, wird direkt darüber entscheiden, ob das Inter den Anschluss an die obere Tabellenhälfte hält oder weiter im dichten Mittelfeld festhängt.

