Lesen: Stefan Mross nennt Ende von „Immer wieder sonntags“ eiskalt

Stefan Mross nennt Ende von „Immer wieder sonntags“ eiskalt

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hat das geplante Ende von „“ als „eiskalt“ bezeichnet und der ARD vorgeworfen, ihm das Aus der Sendung „knallhart ins Gesicht“ gesagt zu haben. Der Moderator, der die Kultsendung seit mehr als zwei Jahrzehnten prägt, kritisierte den Umgang mit dem Format öffentlich als „unfair“.

Nach Angaben aus dem Gespräch mit Bild soll die Sendung im Herbst 2026 enden. Für Mross ist damit nicht nur eine Fernsehsendung betroffen, sondern ein Stück seines Berufslebens, das ihn seit über 20 Jahren begleitet. Genau das macht die Debatte so aufgeladen: Es geht um einen prominenten Moderator, eine langlebige Samstagmorgen-Marke und die Frage, wie öffentlich-rechtliche Sender mit dem Ende solcher Formate umgehen.

Auf die Kritik folgten nun Reaktionen, die Mross den Vorwurf der Härte zurückspiegeln. schrieb auf Facebook, „Klar ist das hart“, stellte aber zugleich die Frage: „Soll es einem Prominenten dann schonender und gefühlvoller beigebracht werden?“ Hübner erinnerte daran, dass Jobverlust für die meisten Menschen zum Arbeitsleben gehöre und Fernsehen für Moderatoren längst kein krisensicherer Zufluchtsort mehr sei. Als Beispiele nannte er , der sein Aus bei „Immer wieder sonntags“ einst aus der Presse erfahren habe, sowie , der 2015 ähnlich abrupt aus dem „“ entfernt worden sei.

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Der Streit blieb nicht bei Hübner stehen. Auch , Geschäftsführer der und früherer Chef von sonnenklar.tv, griff Mross auf Facebook an. Lambeck bezog sich dabei auf eine geplante Zusammenarbeit mit dem Moderator für die Veranstaltung „Ahrwein des Jahres“ im November 2025. Nach seinen Angaben habe Mross die Zusammenarbeit elf Stunden vor dem Termin per WhatsApp abgesagt. Sein Zitat brach in der Quelle nach den Worten „Trotz vertraglicher Vereinbarungen und intensive“ ab.

Hinter dem öffentlichen Schlagabtausch steht auch ein größeres Bild: Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wächst der Druck auf Budgets und Programme, und mit ihm die Zahl der Formate, die beendet oder umgebaut werden. Bei Mross trifft dieser Trend auf einen Moderator, der für viele Zuschauer eng mit „Immer wieder sonntags“ verbunden ist. Dass er das Ende der Sendung nicht still hinnimmt, sondern offen als unfair bezeichnet, macht den Vorgang nun zu mehr als einer internen Programmfrage. Die entscheidende Antwort ist bereits sichtbar: Für Mross ist das Aus nicht nur eine redaktionelle Entscheidung, sondern ein Bruch, der ihm öffentlich und ohne Schonung mitgeteilt wurde.

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