Lesen: Dawid Kubacki verliert Sponsoren und sucht neue Basis vor der nächsten Saison

Dawid Kubacki verliert Sponsoren und sucht neue Basis vor der nächsten Saison

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geht ohne zwei wichtige österreichische Sponsoren in die neue Saison. , dessen Logo auf seinem Helm prangte, und BWT, das auf seinen Skiern zu sehen war, haben sich vor dem Winter aus seinem Umfeld zurückgezogen.

Für den 36-Jährigen kommt der Einschnitt in einer Phase, in der er sich ohnehin neu sortieren muss. Es gibt Hinweise, dass Kubacki nun einen Vertrag mit prüfen könnte, einem Ausrüster, der auch die slowenischen Skispringer beliefert.

Die Sponsorenfrage ist für den Polen mehr als eine Randnotiz, weil sie mitten in eine sportlich schwierige Phase fällt. In der Weltcup-Saison 2025/26 holte Kubacki 54 Punkte, während die polnischen Skispringer insgesamt nur 953 Zähler sammelten. Das war das schwächste Ergebnis des Teams seit 17 Jahren und setzte eine Saison fort, in der auch mit 186 Punkten, mit 162, mit 87 und mit 64 noch vor Kubacki lagen.

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Hinzu kommt der größere Umbruch im polnischen Team. Stoch hat vor dem Ende der Kampagne beschlossen, seine Skier im Wettkampf wegzulegen, während Kubacki und Żyła weiter im Weltcup unter Trainer antreten wollen. Damit bleibt Kubacki einer der erfahrensten Namen im Kader, auch wenn sein sportlicher Ertrag zuletzt nicht an seine besten Jahre heranreichte.

Der kommende Kalender lässt ihm wenig Zeit für Stillstand. Die Saison 2026/27 beginnt mit dem Summer Grand Prix, der vom 1. August bis zum 25. Oktober läuft und in Wisła eröffnet wird. Die Wintersaison startet am 20. November in Lillehammer und endet am 28. März. Für Kubacki geht es deshalb jetzt nicht nur um neue Logos auf Helm oder Ski, sondern um eine Ausrüstung, mit der er schnell wieder konkurrenzfähig werden kann.

Slatnar könnte in diesem Zusammenhang zur naheliegenden Lösung werden. Der slowenische Hersteller versorgt bereits Springer aus Slowenien und taucht nun als möglicher neuer Partner für Kubacki auf. Dass er nach dem Verlust der österreichischen Sponsoren Manner und BWT bereits über den nächsten Ausrüster nachdenken muss, zeigt, wie eng bei ihm sportliche Planung und Finanzierung inzwischen zusammenhängen.

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